Im letzten Sommer war ja bereits die Adobe Flex User Group Hamburg zu Gast bei SinnerSchrader. In dieser Woche beehrten die Mitglieder des User Experience Roundtables Hamburg uns mit ihrem Besuch. Organisiert hatten dies meine Kolleginnen Sabina und Silke aus der Konzeption, die wie berichtet auf dem World Usability Day in Hamburg eine Präsentation zum Thema Guerilla Usability Testing gehalten hatten und regelmäßig am Roundtable teilnehmen. Die Gruppe trifft sich jeden ersten Montag eines Monats an immer wechselnden Orten zu Vorträgen und einem branchen-internen Gedankenaustausch.

Usability Professionals' Association Europe

Dieses Mal lauschten knapp dreißig Menschen der spannenden Präsentation von Arne Kittler, der veranschaulichte, warum sein Besuch im vergangenen Dezember auf der Usability Professionals' Association Europe (UPA Europe) sich gelohnt hat. Arne, der selbst auf der UPA einen Vortrag gehalten hatte, stellte an diesem Abend ausgewählte Keynotes vor. Nicht zuletzt wegen der vielen Fotos konnten sich die Teilnehmer an diesem Abend ein genaues Bild von der zweieinhalbtägigen Veranstaltung und der Atmosphäre in Turin machen.

User Experience Roundtable Hamburg

Im zweiten Teil des Abends, sehr strikt moderiert von Renate Spiering, drehte sich alles um die künftige Zielsetzung und Inhalte des User Experience Roundtables. Spontan gebildete Arbeitsgruppen diskutierten Fragen wie "Wie können wir Potentiale besser nutzen?", "Wie halten wir die Themenliste attraktiv?" oder "Wer organisiert den kommenden World Usability Day in Hamburg?"

Eine Feedbackrunde zum Abschluss der Veranstaltung brachte ans Licht, dass sich einige Teilnehmer des Roundtables mehr Information und einen festgelegten Inhalt im Vorfeld der Veranstaltung wünschen. Eine eindeutige Mehrheit allerdings schätzt jedoch gerade den spontanen Charakter und legt Wert darauf, dass der Inhalt nur lose bestimmt ist.

Mein Eindruck von der Veranstaltung? Der lockere Rahmen des User Experience Roundtables Hamburg bringt Spaß und birgt noch viel inhaltliches Potential in sich. Jetzt schon gespannt auf den diesjährigen World Usability Day in Hamburg ist deshalb

Yvonne

Mehr Infos zum User Experience Roundtable Hamburg
_ auf http://www.uxhh.de/roundtable/

Happy Cooking

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happycooking melanie.jpgMit einigen ausgekochten Kolleginnen treffe ich mich seit neustem jeden Mittwoch in der Mittagspause zum Brutzeln. In unserer Caferteria befindet sich eine Küche, in der wir sieben selbsternannte Queens der Cuisine zusammen Essen zubereiten. Bisher stand auf unserer Speisekarte Salat, aber wir sind auch für andere Gerichte ganz offen. Weil wir in einer Agentur arbeiten, hat dieser "Termin" natürlich einen englischen Betreff und nennt sich Happy Cooking. Und weil wir dazu noch in einer Interaktivagentur tätig sind, stimmen wir vorher online dank Doodle ab, wer was mitbringt. So bleibt mehr Zeit zum Quatschen und Essen (siehe Melanie auf dem Foto).

Gruce
Yvonne.

Mehr Informationen auf radicalmonday
_ über Möglichkeiten, die Mittagspause bei SinnerSchrader zu gestalten
_ über Nachtischoptionen

Fünf Fragen an...mich

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Das habe ich nun davon! Kaum gibt es die Kategorie Fünf Fragen an... auf radicalmonday, kommt Anikó vom Büroorganisationsteam auf mich zu und fragt, ob ich ihr fünf Fragen beantworten würde. Eigentlich läuft das auf diesem Blog ja andersherum. Aber da ich mich über jeden freue, der mitmacht, ist mir keine gute Ausrede eingefallen. Besonders da es heute genau ein Jahr her ist, seit der erste radicalmonday-Blogeintrag - als Pilotprojekt noch auf blog.de - online ging. Vielleicht ist es an der Zeit, Anikós Fragen zu beantworten.

Wie findest du deine Themen für radicalmonday?

Ich versuche Augen und Ohren offen zu halten. Aus reiner Neugierde, weil ich selbst wissen will, wie manche Prozesse bei SinnerSchrader ablaufen. Viel erfahre ich durch persönliche Kontakte mit den Kollegen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen oder einem Kaffee höre ich eine Menge über den Arbeitsalltag der Kollegen. Viele Themen bespreche ich dann mit meiner Teamleiterin Vanessa. Mit ihr sowie Martin und Anja aus der Unternehmenskommunikation habe ich mittlerweile eine eigene Redaktionskonferenz. Die habe ich eingefordert. Das dichte Netzwerk bei SinnerSchrader hilft mir zwar, dennoch wollte ich, dass es zusätzlich eine gemeinsame Themenfindung gibt. In der Redaktionskonferenz bekomme ich Feedback und wir besprechen Themen, die ich mir für den Monat vornehme. Dazu kommen laufend aktuelle Themen, über die ich stolpere. Inzwischen kommen auch Kollegen mit Vorschlägen auf mich zu. Das ist natürlich das Größte.

Gibt es einen Lieblingsbeitrag? Wenn ja, welcher ist das?

Mein Lieblingsbeitrag heißt Der nächste Gang. Da kann ich mich inzwischen über die von mir eingebauten, unperfekten Links amüsieren. Heute kann ich das ja inzwischen etwas besser. Aber den Link im Nachhinein zu korrigieren, finde ich unnötig. Zu der Zeit war ich eben mit der Blogsoftware und mit meinem Arbeitsumfeld noch nicht vertraut. Einerseits eine Quelle für Fehler, andererseits aber auch für Überlegungen wie "Hat jede Disziplin ihre eigene Gangart?" Das Making Of zu Tired of Body Leasing? schaue ich mir allerdings auch gern an, auch weil die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten solch einen Spaß gemacht hat.

Wie groß ist die Resonanz auf deinen Blog?

Wir haben jedenfalls steigende Leserzahlen und immer mehr Bewerber erwähnen im Gespräch, dass sie radicalmonday gelesen haben. Vor kurzem habe ich eine anonyme Umfrage unter Junioren gemacht. Darin habe ich gefragt: Hast du dich im Vorfeld deiner Bewerbung mit SinnerSchrader-Blogs auseinandergesetzt? Und anschließend "Wenn ja, mit welchen?" Neun von elf Befagten hatten vor ihrem Bewerbungsgespräch diesen Blog gelesen. Das hat mich gefreut. Denn es geht in diesem Blog darum, den Bewerbern eine Vorstellung davon zu vermitteln, was sie als Arbeitnehmer bei SinnerSchrader erwartet. Uns erreichen auf diesem Weg passendere Bewerbungen. Resonanz auf das Blog bekomme ich ebenso per E-Mail und in den sozialen Netzwerken wie Facebook, XING oder studiVZ. Der radicalmonday ist ja nur ein Mosaikstein in meinem Arbeitsbereich Online Conversations Human Resources.

Was war dein größter Erfolg?

Auf das Blog bezogen werte ich es als Erfolg, dass in den Bewerbungsgesprächen immer mehr Kandidaten sagen, dass sie radicalmonday kennen und sie über Arbeitsprozesse bei SinnerSchrader gut informiert sind. Vereinzelt sind neue Mitarbeiter durch das Blog auf Jobs bei SinnerSchrader aufmerksam geworden. Ich organisiere außerdem mit meiner Kollegin Kathrin auch Führungen durch unsere Interaktivagentur - bemerkenswert, wie gut Viele über das Arbeitsleben bei SinnerSchrader bescheid wissen. Persönlich empfinde ich es als Erfolg, dass mein Volontariat ursprünglich für ein Jahr bis Mitte Dezember 2008 angelegt war. Seit September vergangenen Jahres arbeite ich fest im HR-Team auf einem neuen, eigenständigen Arbeitsgebiet.

Was machst du noch bei SinnerSchrader?

Ich bin für das interne und externe Personalmarketing mit verantwortlich. Neben dem radicalmonday kümmere ich mich um die Netzwerkpflege. Inzwischen habe ich (allerdings unregelmäßig) an Twitter Spaß gefunden. Bei der diesjährigen next conference wird es wie bei der next08 auch wieder eine Studentenaktion in der next-Gruppe im studiVZ geben. Auf die Betreuung der Studierenden freue ich mich schon!
Neue Kollegen stelle ich in der G-Mail vor. Diese schreibt jeden Freitag unser Finanzvorstand Thomas Dyckhoff und berichtet über das Projektgeschäft. Am Schluss findet sich dann ein kurzer Text über die neuen Kollegen. Mit diesen mache ich, meistens in ihrer ersten Arbeitswoche, einen Agenturrundgang und stelle sie den übrigen Kollegen vor. Ähnlich laufen auch die Führungen mit Studierenden ab.
Bei der Organisation von HR-Maßnahmen wie einem Ruby on Rails Workshop oder der Recruitingkampagne Tired of Body Leasing? bin ich beteiligt.
Außerdem unterstütze ich wie auch meine Teamkolleginnen die Geschäftsführung bei einzelnen Maßnahmen wie das Visionsmeeting.

Naja, so sieht jedenfalls die Bestandaufnahme aus. Meine Arbeit hat einen stark prozesshaften Charakter - ich bin gespannt, was in diesem Jahr auf mich zukommt!


Mit vielen Urlaubsgrüßen
Yvonne

Der Weg zur Weihnachtskarte

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Rascheln, Kichern, schaurige Weihnachtslieder. Christine und vier weitere Kolleginnen sortieren und tüten drei Stunden lang Aufkleber in einem der Konferenzräume in der Völckersstraße 38 ein. Sie treffen die letzten Vorbereitungen, bevor 1050 SinnerSchrader-Weihnachtskarten (aus echtem Papier) versendet werden können. Bis dahin war es aber ein erstaunlich langer Weg.

Erste Ideen

Zwei Wochen lang habe sie sich hauptsächlich mit den Weihnachtskarten beschäftigt, lautet Christines Antwort auf die Frage: "Wie funktioniert das eigentlich mit den Weihnachtskarten bei SinnnerSchrader?" Im Oktober organisierte die Vorstandsassistentin bereits die ersten Schritte. Dem Kick-Off-Meeting mit Marja, Sascha und Björn aus der Kreation folgten noch weitere Brainstormings zusammen mit Elke. Das Ergebnis nach mehreren Abstimmungen mit der Geschäftsführung: Die Projektmanager sollen unseren Kunden selbstgestaltete Karten zukommen lassen. Das ist doch 'mal persönlich. Sah aber nicht gut aus. "Wir hatten bereits verschiedene Stifte im Bastelladen besorgt. Doch die Probekarten sahen eher aus wie aus dem Kindergarten", so Christine.

User Involvement

Aus der Kreation kam dann der Vorschlag: Wir machen etwas mit User Involvement. Vier weitere Ideen und mehrere Designentwürfen später ist ein Konzept umgesetzt. Wer denkt, damit sei die Weihnachtsarte schon so gut wie verschickt, ist allerdings an der falschen Adresse. Der hat nicht mit den Kosten gerechnet. Die Weihnachtskarte durfte nämlich nur so schwer sein, dass eine reguläre Frankierung ausreicht. Nachdem auch diese Hürde genommen war, übergab Christine die nun fertigen Weihnachtskarten in einer jeweils fein säuberlich zusammengestellten Mappe. Die Geschäftsführung und die Projektmanager unterschrieben und versahen die Karte mit einem persönlichen Text. Und so sieht die Weihnachtskarte von vorn aus, wenn der Empfänger sie zum ersten Mal in den Händen hält:

weihnachtskarte_echtrichtig.jpg

Unter dem Motto "User Involvemet" findet er Aufkleber im Innenteil:

weihnachtskarte innen.jpg

Und kann die Karte dann zum Beispiel so gestalten:

beklebt.jpg

Geht aber bestimmt noch schöner. Mit diesem "ansprechenden" Design wünsche ich frohe Weihnachten!

Besinnliche Grüße
Yvonne


Mehr Informationen auf radicalmonday
_ zu dem Projekt www.MyGoodShop.de, das SinnerSchrader zu Weihnachten mit einer Spende unterstützt. Im Namen der Kunden schmückt SinnerSchrader einen Weihnachtsbaum eines Kinderdorfes des Kinderhilfwerks Unsere kleinen Brüder und Schwestern.

Heißer Kopf und kalte Füße - danke an alle, die gestern dabei waren! Und schön, einige Alumni wiedergesehen oder kennengelernt zu haben.
schreibt Vanessa im Forum der Gruppe alumni@sinnerschrader auf XING. Schätzungsweise vierzig ehemalige und aktuelle SinnerSchrader-Mitarbeiter trafen sich gestern auf dem Ottensener Weihnachtsmarkt, um zusammen zu frieren, klönen, sich auszutauschen und teilweise später noch zusammen Billard zu spielen. Wie hat euch das Glühwein-Treffen gefallen?


Mehr Informationen auf radicalmonday zum
_ Treffen auf dem Weihnachtsmarkt
_ zur XING-Gruppe alumni@sinnerschrader

Heute im Kickerraum

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kickerraum 015.jpg

tippkicker 011.jpg

kicker zettel 012.jpg

Was sagt man dazu?

Tired of Body Leasing?

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Tausende von IT-Profis leiden unter prekären Arbeitsverhältnissen. Aber es gibt einen Ausweg! Diesen zeigt SinnerSchrader seit heute in einer Online-Rekrutierungskampagne auf der eigenen Microsite www.itprofis-gesucht.de. Auf dem Online-Portal der Süddeutschen Zeitung gibt es dazu einen Banner.

Den 36-sekündigen Film, den SinnerSchrader mit der Hamburger Filmproduktion silberlink produziert hat, gibt es nicht nur auf der eigenen Mircrosite, sondern in etwas schlechterer Qualtät auch auf youtube zu sehen:

Alle Rollen spielen übrigens Mitarbeiter von SinnerSchrader. Ein Making Of zu den Dreharbeiten folgt auf diesem Blog. Zuvor interessiert das SinnerSchrader HR-Team aber: Tired of Body Leasing? Meinungen und Kommentare sind herzlich willkommen.

teamziel.jpgv.l. Dirk, Marika und Claudia vor der Teamwand. Aniko fehlt - die musste gerade heiraten.

Visualisierungstechnik zum Erreichen der Ziele

Wie angedeutet gibt es ein SinnerSchrader-Team, das sich im Zuge der Zielvereinbarungen eine nette Visualisierungstechnik angeeignet hat. Das ganze Geschäftsjahr über zeigen sich die einzelnen Teammitglieder, an welcher Stelle auf der Zielgeraden sie sich befinden. An der Pinnwand des Büroorganisationsteams hängen Fotos von jedem Teammitglied. Diese lassen sich wie ein Regler an einer waagerecht gespannten Schnur verschieben. "Nach jedem Teilerfolg geht's ein Stückchen voran", erklärt Aniko. Eines ihrer individuellen Ziel lautete beispielsweise jede zweite Woche einen neuen Eintrag im Intranet anzulegen.

Ansporn oder Konkurrenz?

Löst der Blick auf die Anderen, die ihre Fotos bereits weiter nach vorn bewegen konnten, eher Konkurrenz- oder Ansporngedanken aus?
"Mich spornt das an", meint Marika, "es geht bei unserer Technik ja auch darum, sich gegenseitig Hilfe anzubieten, wenn man das Gefühl hat, jemand aus dem Team kommt nicht voran." Konkurrenz empfinde sie dadurch auch nicht, sagt auch Kollegin Claudia und fügt an: "Für mich persönlich haben meine individuellen Ziele auch nicht die allerhöchste Priorität, auch wenn daran das flexible Gehalt geknüpft ist. Ich versuche einfach mein Bestes bei der Arbeit zu geben."

Zum Konzept von Teamleiter Dirk gehört ebenso, dass alle Teammitglieder gegenseitig ihre individuellen und die Team-Ziele kennen: "Das ist die beste Vorraussetzung, damit alle im Team sich unterstützen. Am meisten ist mir daran gelegen, dass mein Team die Ziele nicht aus den Augen verliert."


Ein Interview mit einer Entwicklerin

In der zweiten Infoveranstaltung zu Ruby on Rails (RoR) zeigte unser Technik Team 7 bei einer Live-Programmierung, welche Prozesse mit der agilen Software-Entwicklung möglich sind.

Nach der Veranstaltung beantworte Simone Joswig Fragen rund um die ersten Programmierungsschritte.

Welche Vorbereitungen hast du getroffenen, damit die Live -Programmierung bei der Infoveranstaltung direkt starten konnte?

Unser Team hat sich eine relativ einfache Anwendung gesucht, um erste Schritte bei der Programmierung zu zeigen.
Dazu brauchten wir einen Texteditor, in diesem Fall haben wir uns für Text Mate entschieden.
Peter, Meno und ich arbeiten allerdings mit ganz unterschiedlichen Plattformen und unterschiedlichen Editoren. Für Neueinsteiger suchen wir selbst noch nach der besten Lösung.
Zurzeit empfehlen wir Netbeans , und NICHT Eclipse mit Aptana


Was sollte die Anwendung, die ihr programmiert habt, leisten?

In unserer Beispielanwendung haben wir erst einmal ganz einfach ein Projekt mit Tasks angelegt.

Wie sehen erste Schritte bei der Programmierung konkret aus?

Mit bestimmten Befehlen, Scripten, werden komplette Projektsstrukturen mit Dateien erzeugt.
Anpassungen sind natürlich möglich. Aber man kann schon jetzt als Entwickler auf eine
solide Grundlage zurückgreifen, um eine Anwendung zu bauen.

Bereits mit dem einfachen Befehl „rails Projektname XY" generiert man mit Ruby On Rails die ganze Anwendungsstruktur - sowohl das Modell als auch den View, als auch den Controller.

Mit den verschiedenen Scripten kann man ebenso leicht die Migrationsdateien generieren.
Diese werden dann mit so einfachen Befehlen wie rake db:migrate ausgeführt.
Damit passt sich die Migrationsdatei der Datenbank an.

Hast du für Einsteiger, die sich mit Ruby on Rails näher beschäftigen wollen, einen Link-Tipp?
Empfehlenswert ist zum Beispiel http://api.rubyonrails.org/


Hintergrundinformationen:
_Zur Person:
Simone Joswig ist seit Juli 2008 bei SinnerSchrader beschäftigt.
Sie wird zusammen mit ihren Team-Kollegen einen Ruby on Rails Workshop bei SinnerSchrader veranstalten. Nähere Informationen dazu folgen bald.

_Mehr zu Ruby on Rails auf radicalmonday.de
-über das Ruby On Rails Team
-über die Einführung in Ruby On Rails

_Allgemeine Infos zu Ruby on Rails:
-http://www.rubyonrails.org/
-http://ryandaigle.com
-http://onrails.org

_Wiki, Blogs:
-http://wiki.rubyonrails.org/rails
-http://groups.google.com/group/rubyonrails-talk

Rege Diskussion im Konfi „Cumulus":

An ihrem ersten Tag bei SinnerSchrader stecken unsere Azubis Paul und Maja (angehende Mediengestalter für Digital- und Printmedien, Fachrichtung: Beratung und Planung), Anna (Fachrichtung: Gestaltung und Technik) und Markus (angehender Fachinformatiker für Systemintegration) die Köpfe zusammen und tüfteln in bester da Vinci-Manier...

Brigitte (ihre Betreuerin während der Ausbildung), Juliane (Betreuerin von HR-Seite), Isabel (ehemalige Auszubildende) sowie Jan (Markus` Ausbilder) haben ihnen eine Aufgabe gestellt. Diese gilt es nun innerhalb einer Stunde zu lösen (auf Twitter auch hier zu verfolgen). Die Vier sollen ein rohes Ei so verpacken, dass es beim Herunterwerfen vom Balkon im ersten Stock nicht kaputt geht.

Zur Verfügung stehen Papier, Pappe, Klebestreifen- und stift, Tacker - und damit hört es dann auch schon auf. Teamwork ist gefragt!

Eine halbe Stunde nach Aufgabenstellung sind die neuen Kollegen schon emsig am Basteln. Ihre Idee: Das Ei wird gepolstert, bekommt oben einen Schirm und unten noch ein zusätzliches Luftpolster.

Anna und Maja klügeln eine Ei-Polsterung mit zerknülltem Papier aus (Maja: „Sieht jetzt ja immer noch aus wie ein Ei!"), während die Herren Umfänge ausmessen und sich unter anderem mit Stift und Lineal der Konstruktion des Schirms widmen.

Ein Utensil genießt besondere Wertschätzung beim Beheben von Problemen, egal welcher Art: „Das tackern wir!" ist einer der meist geäußerten Sätze von allen Beteiligten.

Gute fünf Minuten vor Schluss liegen unsere Azubis so gut in der Zeit, dass sie am entworfenen Objekt sogar noch Verzierungen vornehmen können.

Ist ja schön und gut, dass es so toll aussieht. Aber hat es auch einen Nutzen? Tja, das muss sich nun zeigen.

Isabel warnt in einer Rundemail alle SinnerSchrader-Mitarbeiter:

„Jetzt gleich, also ca. um 12:35 Uhr wird es draußen vor der Cafeteria gefährlich. Wer keine Schutzkleidung trägt, sollte sich zu dieser Zeit besser in einem angemessenen Abstand zur freien Fläche aufhalten. Als Schutzkleidung gelten Helme, Regenschirme, Regencapes oder ähnliche abwaschbare Kleidung. Was passiert? Es wird ein Ei aus der Terrasse im 1. Stock fallen. Wie muss man ein Ei einpacken, damit es diesen Sturz unbeschadet überlebt?"

azubis.jpg

Die Antwort geben Maja, Paul, Markus und Anna (v.l.) bei diesem Härtetest: Genau so, wie sie es vollbracht haben. Unter den staunenden Blicken der Kollegen wickeln sie das unversehrte Ei aus. Guter Ei(n)fall!

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Respektsvolle Grüße

Yvonne

Die Cocktailmaschine

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Der Kater nach der dem SysAdminDay am letzten Freitag war regelrecht vorprogrammiert:

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Unsere Systemadministratoren haben mit Hilfe von Scheibenwischwasserförderpumpen, Rückspüleinrichtung, Getränkekisten, Heißklebepistolen und einer Steuerungssoftware eine Cocktailmaschine konstruiert, bei der nichts explodierte, höchstens der Kopf am nächsten morgen. Da hätte selbst Mc Guyver MacGyver geschluckt.

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Auf dem Bildschirm des Laptops erschienen verschiedene durchnummerierte Cocktails wie Grüne Wiese, Tequila O-Saft oder Cuba Libre. Bei Drücken der entsprechenden Zahl und danach der Return-Taste floß durch die Schläuche die entsprechenden Zutaten für den gewünschten Cocktail. Oder für Mutige eine "Milde Bowle": Ein Cocktailmix nach Zufallsfunktion. Ein echtes Geschmacksevent.

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So prosteten sie sich bei Hot Dogs und Bratwurst zu, die Gäste des Abends: Die SinnerSchrader-Mitarbeiter und ihre Partner sowie erfreulich viele ehemalige Kollegen.

Nächstes Jahr wieder dabei
Yvonne

Ich hab' da mal 'ne Frage...

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...und zwar an den MC Winkel, den ich gestern traf.

Meine Frage „Was hältst du eigentlich von einem Blog der Personalabteilung?" beantwortete der Kieler Blogger so:

„Da muss ich erst einmal einen Augenblick überlegen, wie ich das finde...
Ich glaube, das kommt stark darauf an, wie solch ein Blog aufgezogen ist. Für eine Firma ist es natürlich ein gutes Mittel, ein Image zu transportieren. Als Leser ist man auf jeden Fall eher an der menschlichen Seite des Unternehmens interessiert. Um das Blog richtig zu pflegen, braucht man manpower, da macht's schon Sinn, jemanden fest einzustellen. "

Als ich dann frage:
„Also findest du's grundsätzlich nicht verwerflich, mit Bloggen Geld zu verdienen?"
antwortet er:

„Nee, so lange man seine ehrliche Meinung zu einem Produkt abgibt und es nicht nur gut findet, weil man bezahlt wurde, finde ich das nicht verwerflich. Ein Blog muss allerdings immer authentisch sein, da darf nichts stehen, wovon man selbst nicht überzeugt ist. Bei einem Personalblog geht es ja auch darum, ein Netzwerk aufzubauen. Dafür eignet es sich doch ganz gut."


Einstand der neuen Kollegen

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Traditionell schmeißen die neuen Kollegen in der Cafeteria SinnerSchraders eine Einstandparty. Der hauseigene Grill wird dafür aus dem Keller geholt und angeschmissen. Was es zu essen geben wird, kündigt dieses von Simone entworfene Plakat an:

Hamburger.jpg

Dieses Plakat, das die Organisatoren der Party, Mareike und Svenja, allen SinnerSchraders als Email haben zu kommen lassen und welches auch im Gebäude und an einer Fensterscheibe in der Völckersstraße aushängt, ist offensichtlich sehr ansprechend:

Wie mir zu Ohren gekommen ist, sind gestern ein paar externe Menschen vorbeigekommen und haben gefragt:

"Wo kann man denn hier die Hamburger kaufen?"

Grüße aus dem Schnellrestaurant DinnerSchrader
Yvonne

zum Fressen gern: Twitter

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Eben kaum den ersten Kaffee im Büro geschlürft, muss ich schon diese E-Mail von Thomas, Senior Consultant IT, verdauen. Als ich ihn nach dem Lesen sofort anrufe und mitteile: "Wie cool ist das denn - aber du hast doch 'nen Vogel!", antwortet er nur mit : "Ich weiß!".

Seinen neuesten Clou will ich euch deshalb nicht vorenthalten:

Hallo ihr Lieben,

Blind-Lunch goes Twitter. Naja, oder so ähnlich.
Habt ihr Lust, euch mit Kollegen zum Mittag zu treffen, die auf genau dasselbe Hunger haben wie ihr?

Dann twittert

@hungryfor croque

(hungryfor zusammen), oder auch mit Uhrzeit

@hungryfor kim T:1330

und ihr bekommt eine SMS auf euer Handy, wannimmer jemand anderes auch darauf Hunger hat, und schwupps, gehen wir kreuz und quer im Haus zusammen futtern. :-) Ihr könnt auch mehrere Interessen und L: Locations angeben:

@hungryfor chinesisch nudeln pizza L:Mercado

Wer @hungryfor followt, sieht außerdem, was all die anderen Mitarbeiter heut so vorhaben, und kann sich Anregungen holen, und dann per tweet mitmachen.
Oder direkt auf der Bot-Seite nachschauen:

http://twitter.com/hungryfor

Der Twitter-Bot ist noch in der Beta-Phase, also immer her mit dem Feedback oder Problemen, aber wer Lust hat, kann's schon mal probieren.
Hintergrund: Ich wollte mir mal die Twitter-API anschauen. Sie ist erstaunlich einfach.

Schöne Grüße und guten Hunger,
Thomas


Sprachlos
Yvonne

In jedem Job gibt es Menschen, mit denen man es sich keinesfalls verscherzen sollte. In einer Interaktivagentur gehören die Systemadministratoren definitiv dazu. Was fatal ist: sie wissen es selbst.
Noch vor den Geburtstagen meiner allerbesten Freunde und dem Muttertag habe ich mir deshalb den SysAdminDay in meinen Kalender rot angestrichen. Zur Sicherheit in meinem privaten und in den von Outlook. Denn wenn ein SysAdmin `mal zufällig auf meinen Outlook-Kalender, mit dem wir hier alle arbeiten, schaut und sieht, dass ich seinen Ehrentag huldige, kommt das bestimmt gut. Besonders, weil es sein könnte, dass ich immer einmal wieder die eine oder andere technische Frage stelle...

Ehre, wem Ehre gebührt. Ob das bei SinnerSchrader 2000 oder 2001 das erste Mal getan wurde, weiß Arnim, langjähriger Systemadministrator hier, auch nicht mehr so genau.
Zusammen mit Rasmus, erst seit einigen Monaten Systemadmin, und Marika, Orga-Spezialistin, stellen sie mit vielen Helferlein die diesjährige Veranstaltung auf die Beine.

„Eigentlich wollten wir ja, dass Andere die Party für uns organisieren. Da das aber keiner getan hätte, organisieren wir uns die Feier selbst!". Diese Logik Rasmus' bietet kaum Angriffsfläche.

Was also vor Jahren mit einer Kiste Bier und Tischgrill im Hof im alten Firmensitz in der Gasstraße anfing, mauserte sich schon im nächsten Jahr zu einem Schnellimbisswagen und Gezapften im Hinterhof.

Nach einer umzugsbedingten Pause vor zwei Jahren und wegen einer Terminkollision mit einer anderen Party, deren Veranstalter und Besucher offensichtlich nicht die Dienstleistungen der Systemadministratoren würdigen müssen, ist es nun an der Zeit, die fast schon legendäre Feier wieder ins Leben zu rufen.

Daher haben alle SinnerSchrader-Mitarbeiter für den 25. Juli eine Einladungs-Email bekommen. Aber nicht nur sie. „Es kommen auch viele ehemalige Arbeitskollegen", erzählt Arnim, „darauf freuen sich alle schon besonders."

Außerdem gibt es Wurst und Bier an diesem Ehrentag, denn den Charme dieses Abends beschreibt Arnim so: „Das ist schon etwas anderes als die Weihnachtsfeier. Hier gibt's keine Schnittchen und Cocktails."

Die SysAdmins dieser Welt grüßend
Yvonne

Nachtrag: Eben kommt C.K., Technical Director, in mein Zimmer und gibt zu verstehen, dass dieser Link ja noch definitiv fehlen würde. Naaaaa, gut - denn: siehe Textanfang.

Die Media

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Was hat die erste Maschine für astronomische Berechnungen von 1623 mit Online Mediabusiness zu tun? Eine ganze Menge, wie das vierköpfige Team aus dem Bereich „Media" standfest behauptet. „Auch rund 400 Jahre später benötigt nämlich jeder Marketing- und Vertriebsverantwortlicher Kalkulationshilfen, um Angebote und Investitionsrisiken ermessen zu können", erklärt André Jonske, Leiter des vierköpfigen Media-Teams.

Quasi wie eine eigene kleine Agentur arbeitet die Media bei SinnerSchrader. Frei nach dem Prinzip „Der SinnerSchrader-Kunde bekommt alles aus einer Hand" arbeiten hier nicht nur die Mitarbeiter aus der Kreation, Technik und Beratung zusammen, sondern Kunden können außerdem die Dienstleistungen der Media in Anspruch nehmen. Sie befasst sich mit der klassischen Online-Mediaplanung.

Die Hauptaufgabe dieses SinnerSchrader-Bereichs: Kalkulierbarer Werbeerfolg für Kunden - also die Durchdringung und Bewertung von technischen, politischen und kaufmännischen Zusammenhängen im Online Mediabusiness. Dazu gehört der Prozess der Mediaplanung und die detaillierte Auswahl der Medien, Rubriken, Schaltzeiträumen und Budgets. Was heißt das genau?

„Wir kümmern uns hauptsächlich um Displaymarketing mit dem Schwerpunkt auf umfangreiche Jahreskooperationen mit verschiedenen Vermarktern wie z.B. gmx ", erklärt Teammitglied Claudia, „umgangssprachlich nennt man das auch Bannermarketing."

Die Media betreibt neben Banneradvertising beispielsweise Suchmaschinen-, Email- oder auch Affiliatemarketing.

Bei der Media dreht es sich vor allem um die Zielgruppe des Kunden und die Fragen:
Wo muss ein Werbebanner am besten platziert sein, damit die Zielgruppe möglichst häufig darauf klickt und viele Adressen bzw. Bestellungen generiert? Wie viel ist der Kunde für eine bestimmte Platzierung bereit zu zahlen?
„Sehen - Klicken - und vor allem: Bestellen" könnte also das Motto lauten, das bei der Media ein stark performanceorientiertes Ziel hat. Eben nicht nur das Branding, sondern das absatzgetriebene Geschäftsmodell bestimmen das Tagesgeschäft.

Die richtige Platzierung beispielsweise ermittelt die Media mit speziellen Planungstools und durch intensive Recherche. Das unbezahlbare Kapital der Media: die großen Erfahrungswerte des Teams.

Die Produkte und Dienstleistungen der Kunden wollen nämlich auch durch Suchmaschinen gefunden werden. Suchmaschinenmarketing heißt hier das Zauberwort, denn ein erfolgreicher Abverkauf hängt auch immer insbesondere davon ab. Kennzahlen sind z.B. eCPO (der effektive cost per oder), eCPL (effektiver cost per lead), eCPM (effektive Tausender-Kontakt-Preis).

Daher beschäftigt sich die Media außerdem mit tiefgreifenden Analysen zur Wirtschaftlichkeit:
Wie viele Kunden haben einen Banner gesehen und dann auch etwas geordert? Hat sich die strategische Platzierung für den Kunden gerechnet? Und wie ist der wirtschaftliche Erfolg für den Kunden noch zu optimieren?

Auf der ToDo-Liste der Media steht ebenso Administratives, Preisverhandlungen für ihre Kunden mit den Vermarktern, die Abwicklung ganzer Kampagnen, Reporting und daraus folgend Optimierungsstrategien - letztendlich: die Beratung.

Zum Online Marketing gehört also die Schaltung Zielgruppen-segmentierter Onlinekampagnen, strategische Beratung auf Basis von Datenaggregationen/-analysen SiteTracking, Verwendung von professionellen Media-Tools, Suchmaschinenmarketing und -optimierung...eben 360° Media-Kenntnisse unter Einsatz von marktführenden Media-Tools.

Gebann(er)te Grüße von
Yvonne

Woll'n wir spielen?

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Während meines Urlaubes hatte man bei SinnerSchrader gleich neben der Abteilung "Betrieb" im zweiten Stock Sitzmöbel angeschafft:

Sitzelemente.jpg

So standen die neuen Sitzgelegenheiten - natürlich in den Corporate Design-Farben Gold, Magenta, Silber - allerdings nicht lange da. Über Nacht bekamen sie Besuch:

SitzeckemitBesuch.jpg


Zur großen Freude der SinnerSchrader-Belegschaft am Standort Hamburg kamen allerdings nicht nur Teddy und Krabbe.

In einer Rundmail vom "Babysitter" war nämlich zu lesen:
"Nachdem die Moebel schon seit ein paar Tagen vorhanden sind, ist heute auch das restliche Zubehoer fuer das Kinderparadies eingetroffen, so dass wir es heute nachmittag eroeffnen konnten. Wir freuen uns ueber die gute Annahme durch die Belegschaft."

Man mache sich also ein Bild von der vom Betrieb umgestalteten Sitzecke...

SpieleckeUeberblick 001.jpg

...und noch eins...

Spielecke_Teppichjpg.jpg

Am wirklich allerschönsten ist jedoch dieser Zettel:

Spielecke_Bedienungsanleitung.jpg

Wer denkt, wir SinnerSchrader-Mitarbeiter hängen nun immer in der neuen Spielecke herum, der irrt gewaltig. Das war nur am Anfang so.
Wir gucken uns die Spielecke nämlich auch gerne durch die eigens eingerichtete Webcam an...

Willkommen und auf Wiedersehen!

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Morgen bekommen wir insgesamt sechs neue Kollegen!

Bisher einmalig ist, dass SinnerSchrader gleich ein ganzes Team und mit Meno Abels, Simone Joswig sowie Peter Ehrenberg jede Menge Ruby on Rails-Erfahrung ins Haus holt.

Abgesehen von ihrem geballten Wissen über das in der Programmiersprache Ruby geschriebene und quelloffene Web Application Framework sowie praxiserprobtem Know-how in agilen Prozessen teilen die drei neuen Kollegen noch eine weitere sehr agile Leidenschaft: Rennradfahren.

Dass ein Twittername wie „Fastandfearless" vollkommene Berechtigung hat, zeigt beispielsweise die Teilnahme Peters und Menos beim norwegischen Radmarathon Styrkeprøven. Wen wundert's, dass der Titel mit „Kraftprobe" zu übersetzen ist: Die 540 km lange Strecke von Trondheim nach Oslo legten sie in rund 15 Stunden zurück - die ersten ca. 170 km stetig ansteigend, insgesamt etwa 3400 Höhenmeter bewältigend, Zeitentnahme ohne Unterbrechung. Dank solcher Ausdauer, Kraft und dem langen Atem ist SinnerSchrader also zukünftig bestens für Kraftproben im agilen Agenturumfeld gewappnet.

Tja, aber nicht nur auf dem Fußball-, sondern auch in unserem Arbeitsumfeld liegen derzeit Freud und Leid dicht nebeneinander. Auf der einen Seite freuen wir uns, die neuen Kollegen zu begrüßen. Auf der anderen Seite sind wir traurig, weil es unseren Kollege Matt, sieben Jahre Art Director bei SinnerSchrader, bald zurück in seine heimatliche Gefilde zieht. Wir werden seinen Weg aber auch weiterhin verfolgen - und sei es auf Twitter!

Winkende Grüße

Yvonne.

S.OS

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Wer wissen will, wie der „gelbe Hund 2.0", früher der Open GF, zu seinem Namen kommt, muss sich noch etwas gedulden. Zumindest wenn er keine Zugangsberechtigung zum S.OS (SinnerSchrader Operating System) hat.

Dort findet sich nämlich unter anderem von Piet, Namensgeber des geselligen Donnerstagabends im Hause SinnerSchrader, eine abstruse Erklärung - die verdient einen extra Blog-Eintrag.

Hier geht es um weitere Funktionen des Intranets, mit dem die SinnerSchraders tagtäglich arbeiten und das auch den neuen Mitarbeitern die Einarbeitung erleichtert.

Denn die vier großen „i"s aus der Erfolgsformel für interaktives Marketing sind im S.OS so umgesetzt:

Folgt man dem Link „Interessieren", erfährt der S.OS-Nutzer in drei großen Rubriken Wissens- und Behaltenswertes aus dem Alltags- und Berufsleben. Unter

• Integrieren: projektübergreifende Inhalte aus technischer & fachlicher Sicht
• Involvieren: Inhalte von und für Mitarbeiter
• Innovieren: Dokumentation von Projekten / Kundenbeziehungen

Den Clou daran erklärt Nicole Zarbock, Leiterin des Controllings, die an der Entstehung beteiligt war „ Das S.OS ist ein Wiki. Jeder Mitarbeiter kann alles lesen, schreiben, ergänzen oder kommentieren - das Intranet ist offen für alle Mitglieder. Unser Ziel: Ähnlich dem Prozess bei Wikipedia soll hier ein großes Know-how entstehen und gemeinschaftlich geteilt werden."

Insbesondere von Interesse für Junioren ist das Projektportal mit dem „Grundwerkzeug" der Projektmanager. Hier erfahren Einsteiger Schritt für Schritt, wie Projekte zu dokumentieren sind

Auf dem Dashboard erscheinen außerdem praktische Quick Links wie das Telefonnummerverzeichnis, den Yellow Pages. Darüber platziert: das aktuelle Podcast zu Lorenzas Welt.

Kundenbesuche oder auch Studentenführungen beispielsweise sind unter „Heute im Haus" eingetragen.

Neue Mitarbeiter bei SinnerSchrader sieht man häufig zum ersten Mal auf einem Foto, bevor man sie im Flur trifft: Sie werden im S.OS unter dem Stichwort „Neu im Team" vorgestellt.

Ebenso erfährt man, wem zu gratulieren ist („Heute hat Geburtstag"), bei wem man es vielleicht trotz dieser Erinnerung vergessen hatte („Vor kurzem") und bei wem man noch die Chance hat, rechtzeitig ans Gratulieren zu denken („Demnächst").

Auf den ersten Blick wirkt das S.OS in sich ganz schön verschachtelt. Abhilfe bietet hier die Stichworthilfe. Auch die Rubrik „Nützliches" verdient ihren Namen, kann man hier doch „Wie benutze ich das S.OS" finden. Unter dem Stichwort FAQ ist das Wissen rund um Ansprechpartner, Organigramme und Email-Signaturen gebündelt.

Unter „Beyond Work" findet man aber auch Infos zu Fahrgemeinschaften, ein Bücherforum, den Regionalplan der HVV oder auch „Infos über unsere schöne Stadt".

Insbesondere auf dem „Spielplatz", einem Test-Space, kann sich ausgetobt werden: Hier darf jeder editieren, probieren und schreiben, wie er möchte.

Darüber dass man im S.OS seine Kompetenzen eintragen kann, habe ich ja schon einmal geschrieben. Ob ich da nun „S.OS verstanden" eintragen sollte?

Einloggende Grüße
Yvonne

Seit letztem Freitag überlege ich, ob ich überhaupt weiter blogge: Vielleicht steige ich nämlich dick ins Börsengeschäft ein. Schuld an den Überlegungen rund um die berufliche Neuorientierung ist einer unserer Projektleiter aus dem Account Management. Er hat mich an der QA der neuen Finanz-Community Stockflock teilnehmen lassen. Als einer der Test-User überprüfte ich die Qualität der Anwendungen in der Entwicklungsumgebung.

Mehr Transparenz auf dem Aktienmarkt und ein Ende der Bewertungshoheit einiger weniger Analysehäuser bietet Stockflock. Profis und Privatanleger publizieren und vergleichen hier ihre Strategien, Tipps und Portfolios. Die Wertentwicklung und Vorhersagepräzision beispielsweise sind öffentlich.

Was hieß das in der Welt der Investoren, Analysen, Depots und Wertpapiere am letzten Freitag konkret für mich? 100. 000 Euro im Depot. Leider nur fiktiv.

Einen Teil davon investierte ich natürlich gleich in SinnerSchrader-Aktien. Ganz nach meinem Geschmack waren aber auch beispielsweise die Aktien eines Schokoladenherstellers.

Ich las Analysen, Kaufempfehlungen der Community und stellte neue Firmenprofile ein. Da Geld im Leben bekanntlich nicht alles ist, sendete ich noch ein paar Freundschaftseinladungen, dabei immer auf der Suche nach versteckten Bugs.

Außerdem kontrollierte ich, ob alle vorherigen Fehlermeldungen behoben waren und trug dann „o.k." in ein Formular ein.

Ein Bug hätte bei mir natürlich Wohlgefallen ausgelöst: Wenn mein Depot nach dem Livegang heute noch so schön gefüllt wäre wie am vergangenen Freitag. Aber nach Bugs habe ich schon letzten Freitag vergeblich gesucht.

Börsennotierte Grüße

Yvonne

Hier und da

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Heute bin ich nicht hier zu finden!

Die zwei Enden der To-Do-Liste

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War der Himmel über Hamburg-Ottensen heute cyan? Oder trägt die intensive Beschäftigung in den letzten Tagen mit unserer next-Aktion, durch die Studierende freien Einlass zur Veranstaltung haben, dazu bei, dass die Farbe der next08 die Wahrnehmung von SinnerSchrader-Mitarbeiter durchdringt? Zum Glück bleibt bei all der Organisation und Konzeption keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Heute Nachmittag wurde ein Teil der theoretischen Überlegungen allerdings ganz konkret:

Mit unserer Personalleiterin Vanessa und einem Designer, Moritz, habe ich den Veranstaltungsort, das Museum Prototyp, angeschaut: Auch, wenn's zur next noch etwas dauert, so haben Raum- und Zeitpläne, ein Haufen Besprechungen und Ideen nun vielmehr Form angenommen.

Wie bereits angedeutet wird auch die Personalabteilung von SinnerSchrader vor Ort sein. Daher galt es heute einen Überblick über die Platzverhältnisse im Museum Prototyp zu verschaffen und noch ein paar Organisationsfragen mit einem Mitarbeiter der beauftragten Eventagentur zu klären. Und hoppla - ein paar Dinge müssen noch geändert werden.

Heute freue ich mich besonders, bei einer Interaktiv und nicht bei einer Event agentur zu arbeiten.

Völlig unerwartet ist meine To-Do-Liste mit organisatorischen Punkten immer kürzer geworden, während die des Gegenübers etwas länger wurde. Aber keine Sorge - bleibt genug zu tun für mich.

Wenn ich allerdings behaupten würde, dass ich die Verkleinerung meines Aufgabenumfanges schlimm finde, würde ich glatt das Cyane vom Himmel lügen, denn so komme ich `mal wieder zum Bloggen.

Daher :

Endlich mal wieder bloggende Grüße von
Yvonne

Flaschen-Post

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Momentan jagt eine Aufgabe die nexte.
So wird nicht nur die Zeitspanne zu der SinnerSchrader-Konferenz, sondern auch dieser Eintrag kürzer. Poesie ins Arbeitsleben bringt allerdings dieser wie Wasser in der Wüste erfrischende Zettel, der neulich am Schrank mit den Getränkenkisten in der Küche in der dritten Etage klebte:

Flaschen 001.jpg


Dabei hatte ich doch schon 'mal darüber berichtet, wie schwer es sein kann, eine Wohnung in Hamburg zu finden...


Übrigens habe ich 'mal herumgefragt: Keiner hat 'ne Ahnung, wer diesen Zettel aufgehängt hat.

Herzerwärmte Grüße von
Yvonne

Als Frau Iko mich gestern am Empfang fragt: „Na, bist aufgeregt?", antworte ich lässig „Nee, wieso denn, ist ja alles organisiert!" Nur weil ich einen hochroten Kopp habe und mit den Fingern zappele, heißt das ja noch lange nicht, dass ich nervös bin. War ja nix anderes, als die erste Studentenführung, an deren Organisation ich beteiligt war...
Ein Blick auf die bereits draußen wartenden Studierenden und den Professor von der Hochschule Esslingen, die gerne einmal einen Einblick in das Arbeitsleben einer Interaktivagentur haben wollen, lässt mich schnell das Urteil fällen:
Sehen nett aus, wird schon alles klappen. Tat es auch, auch weil meine Arbeitskollegen sich äußerst kollegial verhalten: Als mein Zeitplan zwischenzeitlich etwas aus den Fugen gerät, schieben sie Ihre Meetings ohne Murren und sorgen dank ihrer Flexibilität für einen reibungslosen Ablauf.
Die 22 angehenden Ingenieure in Kommunikations- und Softwaretechnik und Technischer Informatik, darunter eine einzige Frau, haben Gelegenheit, verschiedene SinnerSchrader-Mitarbeiter aus allen Bereichen kennenzulernen und ihnen Fragen zu stellen.
Eine klasse Email-Korrespondenz mit dem Professor im Vorfeld unterstützte unser Bemühen, die Führung auf die Besuchergruppe auszurichten. Nach einer kurzen Begrüßung durch Vanessa, der Personalleiterin, hält Rainer, Leiter des größten Technikteams, eine Power-Point-Präse zur Einführung. Dabei stellt er kurz und knackig die Vision SinnerSchraders und außerdem einige Mitglieder aus dem Technikteam vor. Einen lernen die Studenten dann auch noch offline etwas besser kennen: Thomas, Senior Consultant IT, der neben Vanessa und mir bei der Führung als technischer Ansprechpartner „mitläuft".
Da unsere Gäste nun bei Rainers Vortrag die einzelnen Metiers kurz vorgestellt bekommen haben, sollen sie die nun auch etwas praktischer kennenlernen. Zusammen stapfen wir los, um die Kollegen in den einzelnen Disziplinen aufzusuchen und zu ihrem Arbeitsleben zu befragen: zunächst Marcel im Design, dann Jens in der Konzeption und ganz spontan auch Greg, Head of Flash.
Michael von der Analyse macht Zahlen greifbar, danach klärt Christian auf, welche Aufgaben der Betrieb hat. Warum die Media sozusagen eine Agentur in einer Agentur ist, erzählt Claudia - wie die Beratung arbeitet, Katharina und Teamkollege Thomas. Nach diesem Rundgang durch die Disziplinen gibt's am Ende noch 'ne heiße Angelegenheit im Konfi: Pizza. Wie Wasser im Munde lässt Moritz aus dem Account Management die Fäden während des Essens zusammenlaufen: Er zeigt auf, wie die Beziehung zu Auftraggebern aufgebaut ist.

Am Ende der Führung: Erleichterung. Ich gewinne den Eindruck, dass es den Esslingern gefallen hat. Mir übrigens auch. Auch ich habe an diesem Tag viel dazugelernt. Einen Tag nach der next08 gibt es wieder eine Führung für Studenten - nach dieser Erfahrung habe ich da erst recht Lust `drauf.

Genug Pizza diese Woche hat allerdings
Yvonne.

Pizza-Präsentation von activeGATE

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Irgendwo aufgeschnappt hatten wir SinnerSchrader-Mitarbeiter den Namen „activeGATE" alle schon einmal: Sei es, dass die Teamleiter nach ihrer Teilnahme am Monday Morning Meeting, einem internen Treffen mit der Geschäftsleitung, uns übrigen Teammitgliedern gegenüber den Namen schon einmal erwähnt hatten oder weil in der freitäglichen Mail der Geschäftsführung das Geheimnis gelüftet worden war, wer da am Standort in Hamburg im vierten Stock seit einiger Zeit Unterschlupf gefunden hat: Mario Neurath und sein vierköpfiges Team.
Zusammen haben sie ein Kommunikationstool entwickelt mit einem Focus auf „realtime communication." Damit passen sie zum Leitthema der next08 „Get realtime!" wie Käse auf Pizza. Wie zu lesen war, hat SinnerSchrader sich mit 20 Prozent an der activeGATE GmbH beteiligt. Um SinnerSchrader-Mitarbeiter nicht allein mit solchen Zahlen abzuspeisen, gab es gestern in der Mittagszeit in der Cafeteria eine „Pizza-Präsentation". Nicht nur Mario Neurath, sondern auch sein Kunde Frank Boettcher von Interrent erklärten der versammelten SinnerSchradermannschaft, wieso solch ein Informationsmanagementsystem die Online-Beratung persönlich gestaltet und wie diese Softwarelösung funktioniert. Damit können Kunden auf Online-Wegen in Interaktion mit einem Unternehmen treten: Als Endkunde kann ich per Chat, Live Webkonferenz, Instant Messenger oder beispielsweise Email direkt Kontakt zu einem Mitarbeiter aufbauen und Fragen zu angebotenen Produkten bzw. zum Bestell- oder Buchungsprozess los werden.
Dabei sieht der Kundenberater genau, wo der Kunde feststeckt und kann im Dialog Hilfestellung geben. Von besonderem Interesse für Unternehmen ist, dass sie die Initiative zum Dialog ergreifen können.
Eigentlich war für die Präsentation nur eine halbe Stunde eingeplant. Als aber selbst der Duft des inzwischen angelieferten Mittagessens bereits durch das Erdgeschoss strömte, waren die SinnerSchraders noch wissenshungrig und bohrten mit Fragen rund um das Thema Kommunikation und Messung der Aktivitäten. „Bis zur Kontoverwaltung bleiben die Daten der Nutzer selbstverständlich anonym", versicherte Neurath, „erst dann, wenn sich der Kunde identifiziert, haben wir die Daten. An den Datenschutz sind wir ohnehin gebunden". Diese Information schmeckte dann auch den SinnerSchraders.

Auf die link(e) Tour

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Neulich im Foyer bei SinnerSchrader am Standort in Hamburg.

Blogger 1: Ich hab' vielleicht was erlebt! Das muss ich sofort verbloggen.

Blogger 2: Bei aller Freundschaft - ich habe das ja eben auch mitbekommen. Weißt du eigentlich, wie schwer es manchmal ist Themen zu finden? Das ist eindeutig was für mein Blog!

Blogger 1: Nix da, in meins!

Blogger 3 schlendert vorbei: Im Normalfall verblogge ich ja nichts Berufliches, aber das hier ist ja von allgemeiner Natur...

Blogger 4: Außerdem habt ihr ja dauernd was zu erzählen. Mein Blog hat lange kein Content mehr gesehen, also gehört das Thema mir!

Blogger 5: Ist mir doch alles egal. Ich blogge auf Englisch: Es lest sowieso hier keine mein Blog.

Blogger 6: Och, ich blog das einfach heimlich .Getwittert isses ja schon lange.

Blogger 2: Ich hau jetzt schnell hier ab, bloß schnell weg in die Mittagspause, sonst bekommen womöglich noch mehr Blogger davon Wind!

Blogger 7 sagt nichts, aber denkt: Nichts ist blöder als Meta-Blogging!

Fächerübergreifende Leere

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Was habe gestern ich in der endlosen Weite meiner Handtasche rumgewühlt, um 70 Cent zusammenzukratzen. In meinem Portemonnaie war nur ein Scheinchen zu finden. Der passt zwar auch in die anvisierte Snackbox im Erdgeschoss - nur spuckt die kein Rückgeld aus.
Mit den zusammengesuchten Groschen und einen Schmachter auf Süßes/Hochkalorisches/Fettiges dem Wunsch nach einem kleinen Energiekick bremste ich knapp vor der hölzernen Schatzkiste mit Fächern ab und hielt eine Sekunde inne. Ein trauriges Bild, das diese abgab. Ein Bild des Grauens:

Snackbox-003Neu.jpg
Kein Wunder, dass diese Tütensuppe ein einsames Überbleibsel ist. Sie besteht aus achtzig Prozent Gemüse und ist fettarm.

Unterzuckerte Grüße
Yvonne

Kategorie Frühjahrsputz

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Heute habe ich `mal etwas aufgeräumt, vielleicht ist dir das sogar selbst schon aufgefallen.
Oft genug war ich aber schon beleidigt, weil ich zum Beispiel mein Zimmer zuhause so richtig herausgeputzt habe, und mein Besuch dazu nix gesagt hat.
Deshalb möchte ich explizit darauf hinweisen. Der radicalmonday hat einen kleinen Frühjahrsputz bekommen. Guck ma' rechts auf der URL: Da sind nun Kategorien!

Saubere Grüße
Yvonne

Sportlich, sportlich

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Kaum zu entscheiden, wer heute mehr strahlte: die Augen meiner Kollegin Kristin oder der Siegerpokal auf ihrem Schreibtisch. Das Media-Team hat nämlich gestern alles andere als eine ruhige Kugel geschoben: es räumte Pins und damit den zweiten Platz beim Bowling ab.
Von solchen sportlichen Erfolgsgeschichten im Hause SinnerSchrader angestachelt fühlen sich vielleicht auch die „SinnerSchrader Radicals" - ein Team aus vor allem Frankfurter und einigen Hamburger Mitarbeitern. Beim Basketball CompanyCup in Frankfurt, bei dem Firmen mit einem oder mehreren Teams an den Start gehen, soll's am 26. April rund gehen. Gegen 60 weitere Teams müssen sie sich durchsetzen, bevor eine Urkunde winkt.
Daumendrückende Grüße
Yvonne.

Produzieren für die Tonne

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Warten auf den zündenden Einfall. Tagelanges Kopfgefängnis: Darin verfangen eine Idee, noch so klein, dass sie noch problemlos in den Hirnwindungen Achterbahn fahren kann. Ohne Unterbrechung - das bringt Spaß, aber irgendwann wird einem ganz schlecht, wenn die Gedanken ständig kreisen. Da muss man sich vielleicht einmal so richtig auskotzen austauschen. Beim Erzählen erklärt man sich selbst, wo das Problem eigentlich liegt.
Nicht jede Idee ist dazu geboren, umgesetzt zu werden. Das hat manchmal gar nix mit ihr selbst zu tun. Es kann sogar die tollste Idee sein, die man jemals gehabt hat. Aber es ist einfach nicht die Richtige. Für die Tonne arbeiten nennen das unsere Designer. Aber auch Techniker und Berater haben solche Ideen: entworfen und irgendwann verworfen. Jedenfalls in einem gewissen Moment, für ein gewisses Projekt. Die zu Papier gebrachte Idee fristet dann zwar ein Dasein in der Schublade, vielleicht sogar als Papierflieger. Aber häufig wird sie auch auf einmal eines: der Brennstoff für die nächste zündende Idee.

Grüße von
Yvonne-Tonne.

Job bei Internet

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Sach ma, du arbeitest doch bei so' nem Internetdingenskirchen Kannst du mir nicht mal schnell so'ne Webseite bauen, bekomme ich immer öfter zu hören.

Nein, kann ich nicht. Ich kenne auch keine Leute dort, die das machen können, vor allem nicht so kurz mal eben, am besten über Nacht. Ganz eventuell würde ich den einen oder anderen vom Internetdingenskirchen ja mal glatt wegen des Anliegens ansprechen. Wenn ich wenigstens denjenigen gut genug kennen würde, der mich da anspricht.

Maulige Grüße von
Yvonne.

Kick(er) Off

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Gestern war ich krank und daher nicht bei der Arbeit.
Folgende „Kurzgeschichte" fand ich in meinem Emailordner heute morgen - die Ereignisse des gestrigen Tages kann man besser gar nicht nacherzaehlen als durch Veroeffentlichen der Rundemail-Korrespondenz:


„SPAM Kickerbälle" um 14:05

AAAAAAAAAAAAAAAAAhhhhhhhhhhhhhhhhhhh die Bälle für den Kicker sind weg.
Wer findet diesen Aprilscherz lustig? Irgendwo hört der Spaß ja auch auf ;-)

Der Scherzkeks möge die Bälle doch wieder an den richtigen Ort bringen. Danke!

Viele Grüße,
Jule


AW: „SPAM Kickerbälle"
von Stefan um 16:50
Naja, gestern Abend lagen diese im Geschirrspüler.


AW: SPAM Kickerbälle um 16:54 von Dirk
Das ist ja wirklich eine unkollegiale bis riesengroße Sauerei.
In der Haut des Schuldigen möchte ich wirklich nicht stecken.
Wer das nur war?

;-)


AW: SPAM Kicker-Bälle gefunden
um 17:51
- Hi Kickerfrauen und Kickermänner,

ich find's super, dass sich jemand um die Pflege der Kickerbälle kümmert - und verzeihlich, dass er Versuch für heute nach hinten losgegangen ist. Ein Ereignis zum 01.April das wir erinnern werden.

Aniko und ich haben uns eben noch mal auf die Knie begeben und gesucht und tatsächlich noch Bälle im Fundus entdeckt. Es kann also wieder gekickert werden.

derdirk

P.S.: wir haben wirklich keinen Aprilscherz geplant


AW: SPAM Kicker-Bälle gefunden
um 17:55

Mea culpa!!

Gruß |
_ansgar


Unschuldige Grüße
Yvonne


Umziehen ist angesagt

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Sitze ich nichtsahnend und natürlich hochkonzentriert in meinem Kämmerchen und schreibe darüber, dass die Kollegen in Frankfurt meistens wissen, was der andere gerade so macht, kommt der Kollege Thomas reingestürmt. Einen großen Karton in den Händen haltend gibt er mir den Hinweis „Darüber musst du mal schreiben - wie wir alle bei einem Umzug mit anpacken!" Ich habe in diesem Augenblick genauso viel wie der Leser an dieser Stelle oder beispielsweise die Kolleginnen aus der Personalabteilung verstanden: nix.
Nur eines wusste: ich brauch `ne Kamera. Die habe ich mir dann schnell beim Empfang geliehen, um dieses aufregende Foto präsentieren zu können:


Umzug-001.jpg

Welch trügerisches Foto! Hier wartet ein Teil der wilden 25-köpfigen Horde Umzugshelfer friedlich auf den Fahrstuhl, während die übrigen gerade mit Sack und Pack durch das Treppenhaus stratzen oder weitere Rollcontainer durch den Flur bugsieren. Andere Kollegen bahnen sich mit Schreibtischstühlen ihren Weg, Teile des Computers dabei unter dem Arm geklemmt (und wollen dabei nicht fotografiert werden). Meine Frage, wozu das ganze gerade veranstaltet werde, wird recht knapp mit „Ansage!" beantwortet. Tatsächlich stand dieser Umzugstermin, bei dem ein vergrößertes Projektteam und ein Technikteam ihre Plätze tauschten, wohl schon länger fest und hatte sich immer 'mal wieder verschoben. Bis es dann auf einmal los ging. Zwei Stunden später war dann wieder alles ganz ruhig. Da mampften 25 Leute in der Cafeteria friedlicher als beim Warten auf den Fahrstuhl zusammen Pizza vom Lieferservice. Sogar die Diskussion, wie denn nun die Sichtschutzpflanzen in den neuen Räumlichkeiten zu stellen seien, schien beendet.


Stille Grüße
Yvonne.

Nachdem mein Plan einen Reisebericht auf twitter in Echtzeit zu schreiben grandios gescheitert war, hatte ich mir ja einen Plan B überlegt: ich würde in einem Blogeintrag einen direkten Vergleich zwischen den beiden SinnerSchrader-Standorten in Frankfurt am Main und in Hamburg schreiben.
Die Voraussetzungen waren prima: Ich war das erste Mal auf Dienstreise in Frankfurt, der Frankfurter Kollege Eric einige Tage zuvor das erste Mal dienstlich in Hamburg. Und als sei Plan B heimlich Plan A, fand ich noch heraus, dass Tamara zunächst sechs Wochen lang am nördlichen Standort gearbeitet hatte, bevor sie - wie geplant - vor etwa einem Dreivierteljahr an den südlichen wechselte. Erst wollte sie gar nicht mehr nach Frankfurt, nun will sie da nicht mehr weg.
Wo genau die Vor- und Nachteile der beiden Standorte liegen, diskutierten wir drei recht neuen Mitarbeiter in der frisch renovierten Küche. Da hatten wir allerdings auch nicht viel Auswahl: In Frankfurt gibt es einen einzigen Konferenzraum - ein PDF-Dokument mit Konfinavigation wie für das Dutzend Konfis in Hamburg findet sich also schon einmal nicht im Intranet. In Frankfurt führt es folglich aber auch nicht zu Verwirrungen, weil der Konfi nicht beschriftet ist, das sieht in Hamburg anders aus. In der SinnerSchrader-Küche in Frankfurt, dem vermeintlichem Zweitkonfi, kamen wir zu folgendem Ergebnis:
Es ist schade, dass es in Frankfurt keinen Kickern gibt - zurzeit gibt es nur in Hamburg dafür Räumlichkeiten. Dafür muss ein Projektleiter in Frankfurt nicht in die Tabelle gucken, um Zuständigkeiten herauszufinden. Wer was wann macht, ist meistens klar: Man sieht, was auf dem Schreibtischen der Anderen los ist und was die Kollegen gerade so treiben. Das kann auch negative Seiten haben: Wenn die Stimmungen `mal schlecht ist, bekommen die übrigen Teammitglieder davon schnell Wind. Aber das gilt ja in schlechten wie in guten Zeiten. Insgesamt ist die Atmosphäre in dem kleineren Standort eindeutig familiärer. Auch hier gibt es die Möglichkeit gemeinsam etwas zu unternehmen, zum Beispiel werden in dem besagten Frankfurter Konfi Filmabende veranstaltet. Ein dicker Pluspunkt für Hamburg ist allerdings die Möglichkeit, die Mittagspause viel interessanter zu gestalten. Die Frankfurter sind am jetzigen Standort etwas ab vom Schuss von der Innenstadt. Während dort maximal eine Hand voll (oft überfüllter) Lokalitäten zur Auswahl stehen, kann man im schönen Stadtteil Ottensen mittags schneller, günstiger und multikultureller Essen gehen. In Frankfurt tröstet allerdings freitags ein Suppenmobil, montags ein Snack-Service und im Allgemeinen ein Supermarkt um die Ecke über diesen Umstand hinweg.


Fazit des Plan Bs: Die Standorte Hamburg und Frankfurt lassen sich überhaupt nicht vergleichen, sie besitzen eben völlig unterschiedliche Qualitäten.

Gestern war ich zum ersten Mal auf Dienstreise und zweitens überhaupt in Frankfurt. Am südlichen Standort SinnerSchraders lernte ich zumindest einen Teil der insgesamt 16 Mitarbeiter dort kennen. Die übrigen waren außer Haus, könnte aber auch sein, dass ich das ein oder andere Zimmer des etwa 360 Quadratmeter großen Büros nicht gesehen habe: Bei den Frankfurtern ist einfach alles viel verwinkelter als in den loftigen Großraumbüros hier in HH!
Die Räumlichkeiten beim Standort in FFM befinden sich auf einer Ebene und sind logischerweise kleiner als am Standort Hamburg, in dem 150 Mitarbeiter täglich ein- und ausgehen.
Daher wirkt SinnerSchrader in Hamburg auf den ersten Blick viel größer, repräsentativer und besser ausgestattet: Hier gibt es Kochmöglichkeiten, in Frankfurt nur ein Mikrowelle.
Vor allem - und darauf sind die Frankfurter ganz neidisch - haben die Hamburger einen Kicker. In Frankfurt gibt es dafür noch keine Räumlichkeiten. Dafür weiß aber jeder vom anderen was er macht. Ich schätze, unter den Hamburger Kollegen gibt es welche, die sich noch nie unterhalten haben, obwohl sie schon einige Zeit in einem und demselben Gebäude arbeiten
Die Kommunikationswege in Frankfurt sind einfach viel kürzer. Für alle andere Wege gibt's `nen Roller im Flur: „Ich war im Nordflügel" beliebt Kollege Matz aus Frankfurt zu scherzen, der kurz darauf bei Zuruf von Jens, seinem Hasipuschel, auf den Namen Mauseschnuckelchen hört. Als sich Hasipuschel und Mauseschnuckelchen unterhalten, könnte ich noch stundenlang zugucken. Wie in einem Lehrfilm über nonverbale Kommunikation nehmen sie - augenscheinlich unbewusst - exakt die gleiche Körperhaltung an, als sei Hasipuschel das körpersprachliche Spiegelbild von Mauseschnuckelchen: Synchrones Verschränken der Arme hinter dem Kopf, Übereinanderschlagen der Beine usw.
Überhaupt erscheint mir in Frankfurt alles familiärer und vertrauter: Schon beim Eintreten in das Büro werde ich mit „EI GUUDE MORSCHE YVONNSCHE, GELL" auf einem Bildschirm im Flur begrüßt. Noch bevor ich meinen Arbeitsplatz zugewiesen bekomme, schweift mein Blick vom 2. Stock direkt auf den glitzernden Main, der sich direkt am Frankfurter Büro langschlängelt: Stundenlang konnte ich hier aus dem Fenster gucken... Die Frankfurter Kollegen tun das Gott-sei-Dank nicht!

Twüttär unterwegs

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Twitter und ich - wir werden keine Froinde!
Wie hatte ich mir das schöööön ausgemalt. Ich habe mich heute morgen von Hamburg auf den Weg nach Frankfurt am Main, dem weiteren SinnerSchrader-Standort, gemacht.
Gestern Abend noch hatte ich bereits einen Eintrag in diesem Blog angelegt, auf dem ich meinen Twitterfeed verlinkte. Ein Reisebericht in "realtime" (nextes Wortspiel bitte) hätte es werden sollen. Noch vor dem ersten Kaffee habe ich mich zum Twittern gezwungen. Das wollte ich mobil fortsetzen - bisher hatte ich über die Twitterseite dann und wann direkt vom Rechner aus Nachrichten gesendet.
Im Zug nach Frankfurt stellte ich bereits fest, dass das Veröffentlichen auf'm Blog zum bestimmten Zeitpunkt schon mal nicht hingehauen hat.
Nun stelle ich fest: Jede Twitter-Nachricht, die ein Wort mit einem Umlaut enthält, ist einfach abgeschnitten!
Warum kann denn nicht nur der Umlaut, wie häufig üblich, unleserlich erscheinen? Wieso muss dann verdammt noch mal gleich die KOMPLETTE Twitternachricht ab dem Umlaut abgeschnitten werden? Der Frankfurter Kollege Jens hat dafür eine Erklärung: es liegt an der Software meines Handys, mit dem ich mobil twittere. Was er zu dem Programm genau gesagt hat, wiederhole ich lieber nicht. Aber ich gebe ihm Recht!
Eindrücke aus FFM werden aber auf jeden Fall nachgeliefert!
Beleidischde Lewwerworscht-Grüße von
Yvonnsche

Hurra - es ist ein Blog!

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Eine schwere Geburt - aber seit gestern Abend erscheint dieses Blog im neuen Design. Sieht es nicht niedlich aus?

Mein besonderer Dank gilt den SinnerSchraders Marcus bzw. Icke, den beiden Martins und Helge als Entbindungspflegern.

Stolz: Yvonne.

Tapetenwechsel

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Eine neue Kollegin aus der Beratung, Melanie, freut sich zurzeit wie ein Honigkuchenpferd. Völlig zu Recht, denn sie hat auch etwas Tolles innerhalb eines Monats gebacken bekommen. Dafür verdient sie noch mehr Gebäck: Brot und Salz. Richtig, sie hat eine Wohnung gefunden! (Wann und wo die Einweihungsparty statt findet, bekomme ich noch rechtzeitig heraus. Und dann blogge ich das natürlich hier). Wie die Neuhamburgerin auf diesem teueren, hart umgekämpften Pflaster ein Dach über den Kopf gefunden hat? Letztendlich - nach wochenlangem Durchforsten von Wohnungsanzeigen on- und offline - über eine Arbeitskollegin. Denn viele SinnerSchraders, die wissen, dass eine Wohnung in ihrem Umfeld frei wird, verkünden dies den übrigen Kollegen dann in einer Rundmail. Wer sucht, macht dies auch. (Vielleicht sollte man einen Platz dafür im Intranet anlegen.) Es liegt in der Sache der Natur, dass Gesuch-Emails öfter im elektronischen Briefkasten landen. In Melanies Fall war's aber mal umgekehrt: Kontakt durch die Kollegin genutzt - Wohnung angeguckt und für toll befunden - Mietvertrag unterschrieben. Das ist doch mal `n Tapetenwechsel!

Glückwunsch-Grüße
von Yvonne.

Jippi, Montag!

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Woran man als SinnerSchrader-Mitarbeiter merkt, dass der Montag gar nicht so schlimm ist:

1. Der Kaffee aus der Luxuskaffeemaschine in der Caferia schmeckt besser als der Zuhause.
2. Das neue Podcast zu Lorenzas Welt ist im Intranet zu sehen
3. Eine bestimmte Sorte Frischkäse, die man vorher nie probiert hat, schmeckt wider Erwarten gar nicht so übel.
4. Wenn man an seinem Arbeitsplatz mit „Guten Tag, hier spricht XY von SinnerSchrader" ans Telefon geht, lacht keiner. Im Gegensatz zu Zuhause.
5. Nach der ewig langen Parkplatzsuche in der Innenstadt am Wochenende weiß man den festen Stellplatz in der Tiefgarage wieder richtig zu schätzen.


Warum rufst du am Montag „Jippi!" ?

Jippi, Freitag!

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Inspiriert vom trilodge computin blog frage ich heute:

Woran merkt man als SinnerSchrader-Mitarbeiter, dass man das Wochenende echt nötig hat?

1. Man versucht mit dem Firmen-Transponder die eigene Haustür zu öffnen
2. Man will auf keinen Fall Frischkäse auf seinem Frühstücksbrötchen haben. (Irgendetwas anderes - Hauptsache in Scheiben.)
3. Während man arbeitet, wird die Beleuchtung ausgeschaltet. Auch auf dem Klo.
4.Man muss abends in den Outlook-Kalender schauen, damit man für die Stundenerfassung nachvollziehen kann, was man wann gemacht hat.
5.Weil man keine Zeit hat eine Mittagspause zu machen, sammelt man heimlich die übriggebliebenen Kekse von Meetings mit Externen in den Konferenzräumen zusammen.

Warum rufst du am Freitag „Jippi!" ?


Gibt man dank Outlook sein Hirn ab?

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Worüber wollte ich heute noch 'mal schreiben? Ach, ja über Outlook. Dazu fordert mich die gleichnamige Software beim Öffnen der Kalenderfunktion auf, mit dem die SinnerSchraders hier arbeiten. Hier hatte ich mir das heutige Thema unter Aufgaben eingetragen. Aber mit Outlook geht auch so `was: Emails schreiben oder Termine mit den Kollegen vereinbaren und in deren Terminkalender legen. Sogar serienmäßig. Eine praktische Funktion, besonders bei regelmäßig stattfindenden Meetings wie den Jour fixes.
Konferenzräume bis zur Kamera können über dieses Programm ebenfalls als Ressourcen gebucht werden. Nach dem Motto „Ich weiß, was du letztens getan hast" erinnert mich Outlook beizeiten dann daran. Wie wildfremde Knie, die sich bei einem Kinobesuch gegen die Rückenlehne des in Beschlag genommenen Sessels stemmen, kann diese Outlook-Funktion ganz schön penetrant werden. Besonders wenn schon der nächste Zeitraum für die nächste Aufgabe gebloggcktt ist und ein aufploppendes Fenster anzeigt, was ich selbst versuche zu verdrängen: Mach hinne, die Zeit rennt. Du hast noch mehr auf dem Zettel im elektronischen Terminkalender. Nur was als nächstes? Das weiß irgendwann nur noch Outlook, das outgesourctes Gedächtnis. Termin für Termin und Aufgabe für Aufgabe werden abgearbeitet oder wenn möglich auf den nächsten Tag verschoben - das kann man nämlich auch ganz leicht mit der Software tun. Meine Kollegin Juliane lässt sich dadurch nicht stressen. Sie fühlt geradezu Erleichterung, wenn sie einen Termin in Outlook legt: „Dann habe ich den Kopf frei, weil ich bestimmte Aufgaben nicht vergessen kann, und dadurch kann ich mich ganz auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren." Ich nutze den Kalender ja auch gerne nach dem Motto „Ich weiß noch immer, was du letztens getan hast" , wenn ich meine Arbeitsstunden am Computer erfasse. Aber das ist schon als extra Thema für ein Blogeintrag notiert, wo ist ja klar.

Der-nächste-Termin-blinkt-jetzt-gerade-Grüße von
Yvonne.

Neulich habe ich den Empfang vertreten. Als ich dem Büroorganisationsteam, sonst für diese Aufgaben zuständig, am Abend von den Ereignissen des Tages erzählte, beteuerte es: „Solche Situationen haben wir hier sonst echt selten". Auf Vieles hatten sie mich ja auch vorbereitet - allerdings mit den Worten: „Wir erzählen dir das nur `mal, damit du das auch 'mal gehört hast - solche Fälle treten aber eigentlich nie ein!" Seitdem fühle ich mich wie der lebende Beweis für Murphys Gesetz. Dabei fing alles so harmlos an.

Fröhliches Hallo am Morgen. Kollegen kommen einzeln reingetrudelt. Du heute hier am Empfang?, fragen die meisten erstaunt. Anderen scheint es nicht 'mal aufzufallen, dass heute das komplette Büroorganisationteam in einem Workshop und stattdessen ich hinter dem Tresen sitze. Ein Papierteppich aus Listen liegt vor mir. Ein Blick darauf verrät, wer heute nicht in der Völckersstraße anzutreffen und wie die Telefonanlage oder beispielsweise die Schlüsselsoftware zu bedienen ist. Von unschätzbarem Wert: Das Verzeichnis mit den direkten Durchwahlen, so dass ich externe Anrufer durchstellen kann. Wenn's nur das Telefon wäre: Kollegen wollen Büro-Utensilien aus dem Lager haben. Boten holen Post ab. Pakete für Kollegen werden gebracht. Ich schreibe den Empfängern dann eine Email.
Ich schreibe in die Betreffzeile nicht: „Dein Päckchen wartet am Empfang, bitte hole es bei Gelegenheit ab". Nein, ich schreibe einen kleinen Text dazu, auch wenn ich bei der Aufgabeneinweisung gesagt bekomme, dass ich das nicht brauche. Aber so ist das doch viel persönlicher! Ich sende Grüße, informiere, dass ich die Email nur schreibe, weil ich heute den Empfang vertrete blablabla. Schon wieder ein Päckchen. Schon wieder das Telefon. Ein Blick auf das Display verrät, auf welchem der beiden Apparate ich angerufen werde. Eigentlich muss ich meinen Text weiterschreiben! „Du am Empfang heute?" höre ich von der Seite. Ja-aa, ich am Empfang heute und das Telefon klingelt.
Wär' ich bloß nicht rangegangen, denke ich einen Moment zu spät. Meine Frage „Do you speak english?" wird mit „Non, je ne parle pas..." beantwortet. Dafür, dass die Anruferin so gut Englisch wie ich Französisch spreche (nämlich kaum), unterhalten wir Zwei uns recht lange. Fragt sich nur worüber. Retter in der Not: unser französischer Geschäftsführer. Als seine Leitung frei ist (das sehe ich auf dem Display des anderen Telefons), nimmt er sich Zeit mit der Anruferin zu sprechen. Obwohl ich ihm am Telefon ankündige, dass ich glaube, die Dame sei hier in der Agentur nicht an der richtigen Adresse. Ich meine nämlich, dass sich einige ihrer Worte mit denen aus meinem französischen Minimal-Wortschatz decken : „Ehemann, Baby, Ferien , zahlen" höre ich heraus und vermute, dass es eine Anruferin ist, die einen Flug buchen will, weil SinnerSchrader eine Homepage für einen Reiseanbieter gebaut hat...
Später will auch ein deutschsprachiger Anrufer einen Flug buchen. Ich gebe die Telefonnummer der Servicehotline durch, die der Anrufer eigentlich anrufen wollte. Der nächste Anrufer arbeitet bei einem Paketservice. Er will von mir wissen, ob es einen Herrn Sowieso bei SinnerSchrader in Berlin gibt. Ich informiere, dass unsere Agentur dort meines Wissens keinen Sitz hat. Vorsichtshalber schaue ich im Intranet und auf einer meiner Listen nach, ob der Name des Empfängers auftaucht. Wieder klingelt das Telefon, ich will rangehen, da hört's schon auf zu klingeln. War wohl eine interne Rufumleitung. Das nächste Päcken kündige ich mit „Päckchen da!" im Betreff der Email an, bevor ich sie ansonsten kommentarlos absende.
Nachdem ich dem vierten Kollegen eine Schmerztablette, die am Empfang für den Notfall parat liegen, aushändige, frage ich mich, ob ein Virus grassiert. Ich entscheide mich dafür, dass am nächsten Arbeitstag gegebenenfalls „Medical Monday" die Überschrift meines Blogeintrags heißen soll. Dann das:
Ab etwa 16.20 Uhr klingelt das Telefon nicht mehr ununterbrochen. Das Foyer: wie ausgestorben. Ich finde es auf einmal furchtbar. Keiner besucht mich in der Empfangshalle! Mein Text ist inzwischen längst fertig. Gerne würde ich Emails mit netten Texten an deren Empfängern schreiben.

Nur nicht mehr telefonieren. Denn meine eigene Stimme kann ich nicht mehr ertragen. Stumme Grüße von
Yvonne.

Kompetenzen in der Kompetenzfindung

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Mit Hilfe der Yellow Pages im S.OS (dem Intranet) gibt es bei SinnerSchrader die von mir sehr geschätzte Möglichkeit, nicht nur die dienstliche Telefonnummer der Kollegen in Hamburg und Frankfurt herauszufinden, sondern auch etwas über ihre jeweiligen Kompetenzen. Damit Die können sie nämlich in ihrem Profil angeben. Geballtes Wissen von „A" wie Actionscript 1/2/3 bis „Z" wie Zend Framework findet sich neben Kenntnissen über das Content Management System, Online Marketing oder beispielsweise Projektmanagement in einer Liste. Entweder können die SinnerSchrader -Mitarbeiter einzelne Fähigkeiten auf dieser Liste per Mausklick ankreuzen und somit in ihrem Profil anfügen oder sie erweitern diese Liste mit den noch fehlenden Sachverständigkeiten. Beim Anklicken dieser Kompetenzen selbst wird angezeigt, welche Kollegen diese auch besitzen (Könnte sein, dass einige bald nicht mehr zugeben sich mit Movable Type auszukennen, weil ich sie immer um Rat frage.)
Manche Kollegen besitzen ganz besondere Kompetenzen. Vielleicht sogar sehr spezielle Kompetenzen im Kompetenzfinden:
Ich hoffe, vielleicht ja zu Weihnachten oder anderen Gelegenheiten, mit schönen Liedern aus Kollegenhälsen beschallt zu werden. Immerhin geben zurzeit fünf SinnerSchrader-Mitarbeiter „Singen" als besondere Fähigkeit an. Klingt nach einem zukünftigen SinnerSchrader-Chor. Falls die Sänger einmal ihre Stimmen ölen müssen, so finden sie in der Liste auch Wein-, Bier- oder Prosecco-Trinker. Begabungen für „Gute Laune" oder „Shoes" sind genauso aufgelistet wie „Chinesisch", weitere Sprachen oder auch „Energiesparen." Das sportliche Talent kommt beim Anklicken von „Fahrräder", „Golf" oder „Volleyball" (und nicht zuletzt „Kickern") zum Ausdruck. Und wird genauso gewürdigt wie „Begeisterungsfähigkeit", „Mietrecht", „Geologie" oder „Stumpfsinn". So sind etwa 90 Prozent des Inhalts der Kompetenz-Liste fachlich beeindruckend, den Rest find' ich findig.
Kompetente Grüße von
Yvonne.

Heute 'mal ganz großformatig

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Natürlich finde ich es schick, wenn du die URL vom radicalmonday besuchst und dieser Eintrag auf deinem Desktop erscheint, vielleicht ja sogar in deinem feedreader. Nix gegen dich - aber so richtig schicki-micki finde ich es augenblicklich, dass genau dieser Text zumindest heute 2m x 1,5m groß an eine Wand projiziert wird.
Hier bei SinnerSchrader in Hamburg gibt's den sogenannten „Spambeamer" im ersten Stock. Adrett aussehende wenn auch etwas kratzige Sofas im saftigen Rot laden dazu ein, einen Augenblick zu verweilen und zu schauen. Seit über einem Jahr können die SinnerSchraders ihr Wissen um Links, die sie besonders schön/ interessant/ bemerkenswert/ skurril finden, mit ihren Kollegen teilen. Und zwar nicht, indem sie einfach eine Rundmail - oft als Spam gekennzeichnet - mit besagtem Link an alle Kollegen schicken. (Das wäre viel zu linkisch.) Sondern indem sie ihr Fundstück im Netz an eine interne Emailadresse senden, worauf der Inhalt der Seiten die Wand im ersten Stock garniert. Rüdiger, ein Kollege aus dem Bereich Design und Ideengeber für diese Installation, und Simon, der für die technische Umsetzung zuständig ist, haben mir den Sinn und Zweck des Spambeamers so erklärt: Das Medium von SinnerSchrader ist das Internet. Dass das web 2.0 Bestandteil der Alltagskultur vieler Mitarbeiter ist, zeigt sich unter anderem darin, wie rege die Mitarbeiter den Spambeamer nutzen. Und was sie so alles im Netz finden, weil sie sich tagtäglich mit dem Internet beschäftigen: Musikvideos, gelungene Flashanimationen oder beispielsweise Seiten mit wertvollen Einkauftipps. Ein Kollege hat erzählt, dass er durch den Spambeamer ein Geburtstagsgeschenk für seinen besten Freund gefunden hat:
Einen furzenden Teddybären, der mit einer Fernbedienung aktiviert werden kann.

Will-ich-auch-haben-Grüße von
Yvonne.

Feier-Abend

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Wer selbst nach der Arbeit nicht genug von seinen Kollegen bekommen kann, der hat bei SinnerSchrader die Möglichkeit mit seinen Kollegen nach Feierabend gemütlich beisammen zu sein.
Besonders wenn man ganz neu in Hamburch ist und soziale Kontakte sucht, sind die Chancen groß auf auffe Türen zu treffen.
Gestern habe ich zum Beispiel mit vier Kolleginnen die schmucke Aufführung jewels in der Hamburgischen Staatsoper besucht: ein Ballet in drei Teilen, das wir gemeinsam fleißig beklatscht haben.
Aber nicht nur bei solchen besonderen Anlässen, sondern auch ganz regelmäßig bietet sich die Möglichkeit Bier oder Bionade zusammen zu schlürfen. In der Cafeteria im Erdgeschoss warten einmal wöchentlich diese Getränke darauf, zu Chips und anderem Salzgebäck geleert zu werden.
Bisher fand dieser Abend, bei dem mindestens auch einer der Geschäftsführer anwesend war, immer mittwochs unter dem Namen „Open GF" statt. Falls jemand an dieser Stelle zum ersten Mal versteht, warum dieser Abend diesen Titel verpasst bekommen hat, kann er das gleich wieder vergessen. Denn die Veranstaltung erhält ein völlig neues Konzept - und Namen. Statt mittwochs findet sie nun donnerstags statt was ich gar nicht übel finde, weil Mittwochabend viele TV-Serien kommen, die ich gerne glotze. Kann ja auch mal eine schöne Art sein den Feierabend zu gestaltet.
Das Team vom Office Management, das diesen Abend organisiert, lädt demnächst ab 18:30 Uhr dazu ein, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Seit heute steht eine Pinnwand in der Cafeteria mit Namensvorschlägen, auf denen ein Strich auf den jeweiligen Favoriten gesetzt werden soll. So soll der zukünftige Titel dieses besonderen Serientermins ermittelt werden.
Auf den Kärtchen stehen bisher Anregungen wie „Frau Iko and friends", „Meet me", „THIRSTday" oder auch „gelber Hund 2.0" - auf was SinnerSchrader-Mitarbeiter alles kommen, wenn bei Gewinn eine Flasche Champagner lockt!

Verwirrte Grüße von
Yvonne

Eine Frage der Generation

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Natürlich sind wir bei SinnerSchrader alle jung und dynamisch. Noch. Alles eine Frage der Zeit.
Um auch als Silver Surfer noch über Kaufkraft zu verfügen, war es auf jeden Fall `mal an der Zeit sich mit dem Thema Rente zu beschäftigen. Als Meisterin des Verdrängens las ich dann auch wie elektrisiert die Einladung zu einer Infoveranstaltung, die die Personalabteilung mit den aufmunternden Worten „auch wenn es bei uns noch etwas hin ist bis zur Rente, sollten wir uns doch rechtzeitig mit diesem Thema beschäftigen ;-) " für neue Mitarbeiter organisiert hatte. Hörte sich nach dem ersehnten Durchblick im Dschungel an Altersvorsorge-Angeboten an! War es dann auch:
Ein externer Dienstleister erklärte gestern unverbindlich eine Dreiviertelstunde die Vor- und Nachteile der staatlichen, privaten und insbesondere der betrieblichen Altersvorsorge. Oder wann eine Betriebsunfähigkeitsrente Sinn macht und wann eben nicht - alles Themen, denen ich mich von selbst nur höchst ungern gewidmet hätte. Derart glücklich, dass es Menschen mit Berufen gibt, die sich den ganzen Tag mit Dingen beschäftigen, die ich doch so gerne verdränge, hatte ich mir sogar noch für denselben Tag ein einzelnes Beratungsgesprächs geben lassen. Das fiel mir ein Tag vorher ein. Natürlich abends. Nun drängte die Zeit wirklich: Ich musste zuhause erst einmal in drei Ordnern 'rumwühlen, um die geforderten Unterlagen zusammenzusuchen. Irgendwann hatte ich sie dann gefunden - war gar nicht so schlimm. Vor allem hat mich nach der allgemeinen Infoveranstaltung das Gespräch mit einer Kollegin beruhigt. Die meinte nur, dass sie froh sei, dass man sich Einzelgespräche auch noch für den nächsten Tag geben lassen könne. Erst einmal müsse sie ja ihre kompletten Unterlagen zusammensuchen. Und eventuell deswegen auch noch einmal ihre Eltern anrufen.

Ich-wette-sie-führt-ein-ähnliches-Telefonat-wie-ich-Grüße von
Yvonne.

Treffsicherheit

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SinnerSchrader-Mitarbeiter sollen „treff"-sicherer werden. Ein interdisziplinäres Team aus Projekt- und Teamleitern hat sich langfristig die Verbesserung der Meeting-Kultur zum Ziel gesetzt. Um dabei auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kollegen eingehen zu können, hat das Team seit heute eine Umfrage gestartet und macht Jagd auf die Antworten ihrer Kollegen. In den Konferenzräumen liegen bis kommenden Freitag Fragebögen aus. Denn für jeden bedeutet ein gutes Meeting etwas anderes: Pünktlichkeit? Mehr eingebunden zu werden? Produktivität? Ein Protokoll?
Unter dem Motto „Wirf deine Stimme nicht weg" sollen sich alle Mitarbeiter zu Wort melden - das Team hofft natürlich auf eine reiche Ausbeute.
So, also ich muss jetzt nur noch den ausgefüllten Fragebogen in den dafür vorgesehenen großen Briefumschlag verstauen!

Pflichtbewusste Grüße von Yvonne.

„Wirf das Schweinchen!"

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lautete die Anweisung vom Kollegen Thomas heute in der Mittagpause. Er hatte sauschnell ein paar Leute zum Boulespielen im Innenhof zusammengetrommelt. Klar, dass das dann in einen Kampf der Geschlechter ausartete: Mit Dirk und Tobias schob er gegen Aniko, Sabina et moi `ne Kugel - aber keine ruhige. Beide Mannschaften nahmen sich nämlich beim Kommentieren der Würfe nicht zurück, wenn jemand versuchte, seine silberfarbene Kugel möglichst dicht an das „Schweinchen", eine rosafarbenen Zielkugel, zu platzieren. Es wurde versucht, die gegnerische Mannschaft mit Zwischenrufen moralisch ab-, die eigene aufzubauen. Doch bei den Frauen hat es heute nicht sollen sein. Irgendwie schafften es die Männer heute zu gewinnen. Nicht, dass ich eine schlechte Verliererin wäre,die anderen hatten sowieso nur Glück, mehr war das ja nicht. Mich ärgert nur gewaltig, dass ich gegen Tobias verloren habe. Der hatte schon `mal beim Kickern in der Cafeteria so'n Schwein gehabt. Gegen den spiel ich nie wieder! Und meine Barbies will ich auch zurück.

Revanche-Grüße von
Yvonne.

Der nächste Gang

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Pah, Kinderspiel - das war eben viel zu einfach! Ein Paar Absätze klackern im mittleren Tempo über den Gang. Da muss ich ja nicht einmal zur Vergewisserung vom Monitor wegschauen - ich höre sofort, wer diese Schuhe trägt. Eine Kollegin aus dem Bereich Beratung. Da - wieder Abätze, dieses Mal fast rennend...so flitzt nur eine über das Parkett und biegt dann in die Personalabteilung ein. Endlich wird's schwerer: Es schleicht sich jemand auf leisen Sohlen durch den Flur. Leichtes Schlurfen? Könnten Turnschuhe eines Technikers sein - oder eines Designers...Nicht voreilig gucken, ermahne ich mich streng, rate erst einmal weiter...
Mein Blick folgt durch die riesige Fensterscheibe dem vorbeigehenden Kollegen: Ein Berater! Na, so was. Gibt es etwa doch keine Stereotypen bei den Mitarbeitern aus den verschiedenen Arbeitsbereichen?
Der nächste Büropassant ist auf jeden Fall ein Mitarbeiter aus der Beratung. Das verrät ein dezentes Rascheln. Kann nur von einer Stoffhose stammen. Mir werfen sich grundsätzliche Fragen auf:
Gehen Techniker grundsätzlich anders als Berater? Gibt es tatsächlich Unterschiede in der Gangart?
Sind Berater im wahrsten Sinne des Wortes eher auf ihr Auftreten bedacht? Kommen Kreative anders in die Gänge?

Dank der technischen Unterstützung von Tobias und Anton kannst du das überprüfen und Schritt für Schritt mit raten:
Aus welchem Bereich - Kreation, Technik, Administration, Unternehmenskommunikation oder Beratung - stammen diese Schuhbesitzer? Und welches Geschlecht haben sie?

Ohrenaufeins.mp3


Ohrenaufzwo.mp3


Ohrenaufdrei.mp3


Ohrenaufvier.mp3


ohrenauffuenf.mp3


Ohrenaufsechs.mp3


href="http://www.radicalmonday.de/Ohrenaufsieben.mp3">Ohrenaufsieben.mp3


Ohrenaufelefantenherde.mp3

Lorenzas Welt

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Es grenzt fast an Ungerechtigkeit: Nur Mitarbeitern von SinnerSchrader ist der Einblick in „Lorenzas Welt" vorbehalten. Seit Dezember erfreut Lorenza immer montags in einem gleichnamigen Video Podcast im Intranet die SinnerSchraders mit dem feurigen Temperament einer Italienerin. Dank ihres Akzents und charmanten Versprechern sorgt die Mitarbeiterin aus dem Bereich Design für ein flüchtiges Gefühl von Urlaub, ja für ein wenig dolce vita sogar bei der Arbeit. Nie hat jemand hinreißender gemeckert, damit die Geschirrspüler von den Mitarbeitern ordentlicher eingeräumt werden und vor laufender Kamera demonstriert, warum zwei Tassen übereinander gar nicht richtig sauber werden können. Ihretwegen wissen wir nun, wie die Kaffeemaschine nach italienischer Sitte zu bedienen ist und wie der Kaffee am besten schmeckt. Und das haben wir jüngst im letzten Beitrag von Lorenzas Welt, einem offenen Brief, auch gelernt - Lorenza versteht bei einer Sache keinen Spaß: Wenn sie jemanden dabei erwischt, wie er auch noch ausgerechnet einer hübschen Frau ihre geblümte Lieblingskaffeetasse aus dem agentureigenen Küchenschrank reicht!

Sprachlos

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Mitarbeiter bei SinnerSchrader treffen sich in allen möglichen Arbeitsbesprechungen: Im Outlookkalender liegen je nach Position die verschiedensten Termine. Zum Beispiel das Monday Morning Meeting. Hier erfahren die Teamleiter Neuigkeiten aus dem Geschäfts- und Agenturleben, die sie an ihr jeweiliges Team weitergeben. Dann werden außerdem weitere Jour Fixes angesetzt. Diese festen Termine gibt es entweder zu bestimmten Themen oder auch projektübergreifend. Zurzeit trifft sich ein interdisziplinäres Team zum Thema „Meeting-Kultur" und arbeitet neue Konzepte aus. Denn manchmal gestaltet sich solch eine Besprechung komplizierter als die einer Gürtelrose. Bevor es Ausschlag wegen ständiger Unterbrechung ihres wöchentlichen Teammeetings bekommt, hat das Büroorganisationsteam buchstäblich eine gute Lösung griffbereit. Auch Scrabble-Verlierer verstehen diese Botschaft - mitgeteilt ohne Laut geschweige denn Verziehen der Mine. Die geballte Kraft des Teams im kollektiven Blick sagt dann alles:Stör nicht - bist` behämmert?Teammeeting
Störenfriedliche Grüße von Yvonne

Was ist radicalmonday?

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radicalmonday ist ein Blog. Ein Blog der Interaktivagentur SinnerSchrader. Wir haben schon zwei Blogs: Fischmarkt und Mediabrief. Warum brauchen wir noch einen? radicalmonday ist ein Blog über uns selbst. Was uns prägt sind natürlich unsere Projekte, unsere Kunden und unser Medium. Das sagt schon eine Menge über uns aus. Aber wie arbeiten wir hier? Wie kommunizieren wir? Wie feiern wir? Wie [...]

An wen richtet sich radicalmonday? An viele. An Interessenten, Absolventen, Studenten, Bewerber, Alumni, Freunde und Bekannte.
Aber natürlich schreiben wir radicalmonday auch für uns selbst. Früher gab es in vielen Firmen Mitarbeiterzeitungen - und gleichzeitig Hochglanzbroschüren für Bewerber, deren Inhalt auch heute noch über die üblichen Allgemeinplätze ("wir sind ein junges, dynamisches Team..." - gähn) meist nicht hinauskommt.

radicalmonday ist ein Kommunikationsmedium. Wöchentlich erreichen uns Fragen von Absolventen und Studenten, die zum Beispiel wissen wollen, wie man Konzeptioner oder Account Manager wird. Oder wie ein Design Portfolio aussehen sollte. Diese und ähnliche Fragen werden wir hier beantworten. Also schreibt uns!

Lockere Arbeitsatmosphäre

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„Der was?!", entfuhr es mir bei meiner ersten Führung durch die Räumlichkeiten bei SinnerSchrader, als mir zu Ohren kam: „Das hier ist einer von mehreren Konferenzräumen, da ist zum Beispiel ein anderer." Und dann etwas beiläufig: „Ach so, und da drüben ist so'n kleiner Massageraum." Ich hatte richtig gehört: MASSAGEraum. Vor Freude knackte ich mit meinen Fingerknochen - das Potential zum Angeben bei Verwandten, Freunden und vor allem Feinden habe ich sofort erkannt.
Tatsächlich bezuschusst SinnerSchrader das Durchkneten der Mitarbeiter, falls der Stress im Nacken oder sonst wo sitzt. Gestern Abend war ich also zum ersten Mal in meinem Lieblingsraum und erzählte von diesem muskelentspannenden Erlebnis meiner Kollegin Natascha. Die sagte dazu trockener als jedes Massageöl: „Deshalb herrscht hier überall so eine lockere Atmosphäre!"
Immer-noch-am-Grienen-Grüße von
Yvonne.


Ich mache 'ne Fliege

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Was für ein Bild von einem Mann! Darf man das über einen Arbeitskollegen so öffentlich posten? Klar, besonders wenn es sich dabei um das bald zum Einsatz kommende Foto für dieses Blog handelt!
Zwecks Fotoshooting schleppte meine Teamleiterin heute ihre eigene Kamera samt Ausrüstung mit und drückte selbst kräftig auf den Auslöser.

  • Ort der Session: ein heller Konferenzraum im obersten Stockwerk bei SinnerSchrader
  • Star der Session: ein Unterarm, der einem Mitarbeiter mit einer Engelsgeduld gehört und der beteuert, sich vor diesem Shooting noch nie profihaft vor der Kamera bewegt zu haben. (Ich glaube ihm seit heute Mittag kein Wort mehr)
  • Außerdem: diverse Accessoires

Ausgerechnet der letzte Punkt brachte einige unerwartete Komplikationen mit sich. Zuviel wird an dieser Stelle noch nicht verraten, nur eines: ein schmuckes Zubehör auf dem Foto stellt eine Fliege zum Binden dar. Wie fast sämtliche Kleidungsstücke ist auch dieses Utensil von unserem Finanzvorstand zusammengeliehen. Tja, und diejenigen, die aus dem länglichen Stück Stoff einen dekorativen Abschnitt der Luftzufuhr binden können, sind in diesem Haus erstens sehr rar gesät oder zweitens beschäftigt gewesen.

Bei meiner Suche nach einem fähigen Fliegenbinder verkündete meine Kollegin Anja ärmelhochkrämpelnd: „Die Anleitung muss man doch im Internet finden!" Taten wir auch, arbeiten ja schließlich in einer Interaktivagentur. Also haben wir uns diverse gezeichnete Anleitungen auf dem Bildschirm genau angeguckt. Immer wieder. Und dabei nichts verstanden.
Wir haben „Fliege binden" in Bildern gegoogelt, außerdem Beschreibungen in Spiegelschrift gefunden, versucht die Fliege auf dem Schreibtisch zu binden, am Hals der Anderen und hierbei gemeinsam an einer Fliege einem Strang gezogen. Wir haben die Fliegenenden sogar aufgeteilt: Anja war für die rechte, ich für die linke Seite zuständig. Das Ergebnis? Knoten in den Fingern, aber nicht am Hals des Fotomodels.


„Wie verdienen wir unser Geld bei SinnerSchrader?" lautete der Titel der gestrigen Einführungsveranstaltung - eine von insgesamt dreien. Auf die Antwort waren ich und die anderen neuen Mitarbeiter bei SinnerSchrader natürlich gespannt.
Da wussten wir auch noch nicht, dass wir Kandidaten in Nicoles Quiz-Show sein würden. Die Chef-Controllerin hat tatsächlich erst einmal uns befragt und dann die Lösung verraten - und zwar mit einer PowerPoint-Präsentation mit originalem Soundeffekt ganz im Stile von Wer-wird-Millionär?

Mit bunten Kärtchen, versehen mit den Buchstaben von A bis D, haben wir Neuen die Antworten auf ihre Fragen rund ums Geschäft bei SinnerSchrader geraten gegeben.

An einigen Stellen hätte ich gut einen Joker gebrauchen können - aber die standen uns nicht zur Verfügung. Dafür allerdings gleich mehrere richtige Antworten zugleich.

Die Frage, was es denn zu gewinnen gebe, beantwortete Nicole übrigens schon zu Anfang mit: „Viel Erfahrung!"
Am Ende der Veranstaltung fühlte ich mich dann auch ganz neureich.

Jauch-zende Grüße von
Yvonne.


Na, schon aufgefallen? Dieses Blog sieht ein wenig entspannter aus. Hey, zumindest ist der Satz im Header schon 'mal unter das Foto plaziert und konkurriert nicht mehr mit dem Blogtitel um die Aufmerksamkeit!

Wie ich das Design finde? Irgendwie radical...

Ein vollständiger Relaunch ist zum Glück schon in Planung und soll den radicalmonday NOCH ansehnlicher machen.
Was die beiden Techniker vollbracht haben - das war so 'was wie 'ne Erste Hilfe bei Augenflimmern durch das Design im Rahmen des momentan Möglichen.

Die zwei zu bescheidenen Helden der Arbeit wollen anonym bleiben. Ich widme ihnen aber diesen Eintrag.

Dankbare Grüße von
Yvonne

Warnung an den Leser

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Dieser Eintrag wird kurz. Ich muss dein Augenlicht schützen. Jedenfalls wenn du keinen Feedreader besitzt. Dann musst du nämlich das Design dieses Blogs ertragen. Genau wie ich.
Leider kann ich das Design (noch) nicht selbst ändern. Würde ich aber gerne. Irgendwer bei SinnerSchrader möge sich erbarmen und verbanne für eine halbe Stunde Wortfolgen wie „Keine Zeit/Hab `n meeting/Versuch's mit help" als Antwort auf meine Frage: „Wie krieg' ich das Design denn nun geändert?" Bis ich das weiß, lese ich den Eintrag vom Kollegen Matt Balara und denke: Recht haste!
Halbblinde Grüße von
Yvonne.

So, nun ist radicalmonday von blog.de also hierher umgezogen. Tataa - hier ist die eigene URL! Für mich ist das aufregend, denn bis vor vier Wochen habe ich selbst höchstens `mal Blogs gelesen. Seit ich bei SinnerSchrader arbeite, habe ich mich mit Bloggern im Haus getroffen, Begriffe wie Blogosphäre in meinen Wortschatz aufgenommen und dabei gleichzeitig angefangen selbst zu posten. Gibt noch viel zu lernen und besser zu machen. Denn das ist ganz klar: der radicalmonday steckt noch in den Kinderschuhen. Wie ich in denen den Weg in das Arbeitsleben von SinnerSchrader gehe, kann man jetzt also hier lesen. Auf der eigenen URL.
Aufgeregte Grüße von
Yvonne

Den Vogel abgeschossen

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Mit meinem Job bei SinnerSchrader bin ich im interaktiven Zeitalter angekommen. Da bleibt es nicht aus zu twittern. Besonders wenn auf dem Fischmarkt zu lesen ist, dass ich das noch etwas zaghaft betreibe. Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen!

Also habe auch ich es endlich ausprobiert: Hab' mich angemeldet und zunächst über die Twitter- Applikation bei facebook die sogenannten Tweets versendet: kleine, SMS-ähnliche Texte mit einer Länge von maximal 140 Zeichen (Wie Twitter funktioniert, pult einem niemand besser als Oliver Ueberholz auf webworkblogger.de bei)

Ich habe mich also in den Schwarm von Twits eingereiht und in eine Art Zeitstrahl zu allen möglichen Tätigkeiten einen Piep gegeben. Es sei denn, auf meinem Bildschirm erschien mal wieder ein blaues Vögelchen, das Kopf steht. Mit seinen häufigen Abstürzen schießt Twitter meiner Meinung nach den Vogel ab.

„Den Charme von Twitter entdeckst du noch mit der Zeit", zwitschert man mir von verschieden Seiten bei SinnerSchrader zu. Ich fürchte, ich bekomme von diesem exhibitionistisch anmutenden Online-Dienst eher Vogelgrippe. Oder kann mir jemand den Sinn von Twitter twittern?
Fragende Grüße von
Yvonne.

Gehängt!

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(2008-01-10 - 19:38:11 noch auf blog.de)

Man hat mich gestern Abend bei SinnerSchrader gehängt. An die Pinnwand. Ich spreche gerade trotz „online conversations" in der Berufsbezeichnung nicht von einer virtuellen, sondern von der durchaus reellen in der Cafeteria.

Der Empfang bat mich und vier andere Mitarbeiter in der letzten Woche einige Antworten auf illustre Fragen zu geben. Diese schrieb der Empfang auf kleine bunte Kärtchen. Wozu?

An der Pinnwand hängen waagerecht eine Woche lang Fotos von allen Befragten. Senkrecht sind wiederum die gestellten Fragen aufgelistet.

Die Mitarbeiter von SinnerSchrader können sich in ihrer Pause den Stapel Karten schnappen und die darauf befindlichen Antworten zuordnen.

Wenn mir ein Mitarbeiter die richtige Antwort zuweist, mache ich einen Haken.

Bis jetzt hat das erstaunlich gut bei mir funktioniert, ich habe schon fast alles abgehakt - bis auf eine Karte, die frecher Weise unter meinem Foto hängt.

Auf die Frage „Welche komische Eigenschaft besitzt Du?" hat mir jemand glatt die Karte mit dem Satz „Ich verlaufe mich sogar in meiner Heimatstadt" angepinnt!

Ich glaube, ich weiß auch, welcher Kollege mir diese Antwort zutraut.
Wehe dir, falls ich jemals dein Zimmer finde!

Navigatorische Grüße von
Yvonne.

Kann denn Frühstück Sünde sein?

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(am 2008-01-09 - 14:07:36 noch auf blog.de)

Mein Magen drückt. Das finde ich herrlich. Grund für die rege Ausschüttung von Verdauungsenzymen vieler SinnerSchraders ist das große Agenturfrühstück, das viele Mitarbeiter heute als Termin in ihrem Outlook-Kalender bestätigt haben. „Ein Frühstück für die Vorbildlichen, die ihre Vorsätze noch einhalten, und für die Genießer, die ihre Vorsätze schon aufgegeben haben oder nie welche hatten. Damit ihr seht, ob ihr euren Vorsätzen treu bleiben könnt, stellen wir euch aber jetzt schon mal auf die Probe und laden euch herzlich ein mit uns diesen Mittwoch zu frühstücken," war vom Account Team 4 zu lesen.

Mein neun Tage alter ernsthafter Vorsatz, sich dieses Jahr gesünder zu ernähren, ist nun kalter Kaffee. Kurz nach Betreten der Cafeteria war klar, zu welcher Seite des Buffets es mich zog: zu der mit dem Schokobrunnen in leckerer Umgebung von Berlinern, Schaumküssen, Croissants und anderen ernährungswissenschaftlichen Sünden. Der gegenüberliegenden Seite mit Müsli, Aufschnitt oder beispielsweise Quark habe ich kaum Beachtung geschenkt. Dazu konnte mich auch nicht das an die Wand projezierte Fitness-Video animieren.

Mein neuer Vorsatz für dieses Jahr: Der monatlichen Einladung des jeweiligen Teams zum großen Agenturfrühstück folgen.

Hochkalorische Grüße und besten Dank an das Account Team 4 von

Yvonne.

Der Alibi-Kaffee

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(2008-01-03 - 18:48:18 noch auf blog.de)

Tag zwei nach der allgemeinen Arbeitspause zwischen Weihnachten und Neujahr:
Habe mir mehr Namen gemerkt als gedacht und fix Anschluss gefunden - online zum Beispiel über die sozialen Netzwerke, in denen die „SinnerSchraders" kommunizieren, offline beim Klönschnack bei der allseits geschätzten Kaffeemaschine in der Cafeteria.
Hier gibt's prima Milchschaum und Gespräche. Zum Beispiel mit einer Kollegin über Alibi-Kaffee. Wieso Alibi? Na, weil in der Völckersstraße 38 niemand als fußfaul gilt, auch wenn er immer Fahrstuhl fährt. Denn was wie dunkler Betonfußboden aussieht ist in Wirklichkeit sensible Basaltlava. Das bedeutet, dass für jeden Kaffeefleck ein spezielles Reinigungsteam anrücken muss. (An dieser Stelle herzliche Grüße an den Innenarchitekten!)

Was ist daran nun so toll? Mitarbeiter bei SinnerSchrader sind also niemals zu faul die Treppen zu gehen. Sie halten schließlich eine Tasse Kaffee in der Hand, wenn sie ein einziges Stockwerk höher fahren.

Und wofür brauche ich soviel Koffein? Damit ich weiterhin fit bleibe, wenn ich meine Interviews verschriftliche, mich mit sozialen Netzwerken beschäftige oder an der Konzeption von Podcasts beteiligt bin.

Wache Grüße von
Yvonne.

Verliebt in Berlin...nee Hamburg

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( 2008-01-02 - 16:09:11 noch auf blog.de)

Mit meinem journalistischen Hintergrund bin ich nun also über jobpilot.de bei SinnerSchrader als „Volontärin Online Conversations Human Resources" gelandet. Was ich da genau mache? Das wird sich im Laufe eines Jahres zeigen - ich habe so viele Möglichkeiten, etwas auf den Weg zu bringen. Oder eben eine Bruchlandung hinzulegen (Ich strebe die erste Variante an.)
Zu meiner Aufgabe gehört es, ein Netzwerk aus Mitarbeitern, Alumni, Bewerbern, Absolventen und Interessenten zu gründen und zu unterhalten.
So gruschel oder twitter ich u.a. von berufswegen - und blogge auch seit Neuestem.
Als echtes Agenturküken habe mich in den ersten fünf Tagen zunächst einmal mit allen möglichen Köpfen von SinnerSchrader getroffen: mit Account Managern, Software Entwicklern, Designern und Teamleitern. In „Meetings" habe ich die Leute ausgequetscht und befragt, was sie hier so machen. Und wie die Agentur überhaupt so tickt.
Aus diesen Meetings (habe mich erstaunlich schnell an all die Anglizismen gewöhnt) haben sich für mich nicht nur nebenbei nette Verabredungen zum Mittag ergeben, sondern auch die beruhigende Erkenntnis:
Hier arbeiten einige Quereinsteiger, die mit kommunikativen Kompetenzen und mächtigem Wissensdurst ausgestattet sind. Vor allem eine Eigenschaft besitzen alle Mitarbeiter, mit denen ich gesprochen habe: Sie brennen für ihr Projekt!
Da eine Mitarbeiterin für mich als die Neue die „Patenschaft" übernommen hat, stellt sie mich häufig den Kollegen vor. Schwer einzuschätzen, wie vielen ich mich versehentlich schon das zweite Mal vorgestellt habe, wenn ich alleine hier unterwegs bin: Im Hauptsitz in Hamburg arbeiten rund 130 Leute.. Aber die lassen sich nix anmerken - weder beim morgendlichen gemeinsamen Frühstück noch beim Kickern in der Pause.

Das ist mein eindringlichster erster Eindruck:
Hier wird schnell eigenverantwortliches Arbeiten gestattet bzw. erwartet, oft unter Zeitdruck. Die Mitarbeiter schielen nicht auf die Uhr, wann endlich offizieller Feierabend ist. Aber die Rahmenbedingungen stimmen.
Apropos: Muss gleich noch einen Massagetermin hier im Haus machen. Schließlich habe ich damit schon Zuhause angegeben.
Verliebt in Hamburg
grüßt Yvonne.