Judith Andresen, Account Director bei SinnerSchrader, läuft seit Neustem bei Butter-Mürbekarrees mit Apfelkonfitüre das Wasser im Munde zusammen. Das ist nicht verwunderlich, denn bei der Umsetzung des Launches der Seite www.rewe-feine-welt.de liefen bei ihr alle Fäden zusammen. Bei der Arbeit in ihrem Projektteam machte sie allerdings nicht nur kulinarische Entdeckungen, sondern stellte sich technischen Anforderungen wie Browser-Backs oder Bookmarks in Flash.

Was waren deine Aufgaben bei dem Projekt?

Als Projektleiterin liegt es in meiner Hand, alle Interessen zusammenzuführen, positiv zu begleiten und alle Kräfte zu fokussieren. Diese Arbeit ist sowohl direkt mit dem Kunden, mit anderen an dem Projekt beteiligten Agenturen als auch intern zu leisten. Wir haben gemeinsam mit dem Kunden ein Zielbild mit Timing formuliert – dann galt es, das Projekt entsprechend zu steuern und voran zu bringen. Die Umsetzung haben wir gemeinsam in einem Projektteam in Angriff genommen.

Wie lief die Arbeit im Projektteam ab?

Unser Projektteam bestand aus Kollegen aus der Kreation, Technik und Beratung. Wir haben interdisziplinär auf einer Projektfläche gearbeitet. Rundherum lauter Screens, Deckenhänger und Packages der REWE Feine Welt - damit wir den Spirit und den Anspruch der Marke zu jedem Zeitpunkt spüren konnten: „Eintauchen und Auftauchen in einer ganz anderen Welt“. Die Screens an den Wänden waren das Zeichen: Da wollen wir hin!

Wir haben das Projekt in Komponenten geteilt. Diese durchliefen verschiedene Phasen. Die Komponenten hingen in Wort und Bild an der Wand – in einem Wandprojektplan von circa zwei Meter Länge. Den Status der Komponenten reflektierten wir in einem regelmäßigen Bericht an unseren Kunden REWE. Intern haben wir jeden Morgen gemeinsam auf die anstehenden Themen geschaut und dabei geprüft, ob alle „Seiteneffekte“ bedacht sind. So hatten wir jederzeit alle Aufgaben und mögliche Komplikationen im Blick.

Was macht die Seite für dich aus?

Uns reizte es, eine stark flash-getriebene Seite so zu bauen, dass sie mit browser-üblichen Methoden sehr gut nutzbar ist. Wir legten Wert auf Funktionen wie Browser-Back und Bookmarks. Diese Anforderungen haben uns aus technischer Sicht getrieben.

Inhaltlich finde ich die Markensprache der REWE Feine Welt in der Onlinepräsenz gut aufgenommen und auf sehr edle Weise umgesetzt. Hier haben wir nach dem richtigen Mix aus guter Wirkung und guter Usability gesucht – und wohl auch gefunden. Die Site strahlt. Das macht sie für mich aus.

Wo siehst du die Vision von SinnerSchrader auf der Seite verwirklicht?

REWE führt die Marke „REWE Feine Welt“ über eine große Onlinekampagne ein. Auch Offline-Medien wie Produktleporellos oder Deckenhänger verweisen auf www.rewe-feine-welt.de. Das bedeutet, dass wir für den Konsumenten einen direkten Link zum gesamten Sortiment geschaffen haben. Dabei war es uns ein Anliegen, die individuellen Bedürfnisse abzudecken.

Wie gut das gelungen ist, zeigt ein Klick auf  Was gibt es hier eigentlich, Ich mag italienisch kochen, Ich bin eine Naschkatze oder Ich träume von einem Land, ich lasse mich inspirieren. Für den letzten Teil ist eine komplette Filmwelt in die Website integriert. In einer bereits projektierten Phase werden wir den Konsumenten direkt auf der Site die Möglichkeit geben, Stellung zu den einzelnen Produkten zu nehmen – darauf freue ich mich sehr.

Bei welchem Produkt auf der Seite läuft dir das Wasser im Munde zusammen?

Bereits während der Projektphase haben wir ständig verkostet. Angetan hat es mir das italiensche Produktsortiment im Allgemeinen und der Orangensaft „Lava Orange“ im Besonderen. Und mit sehr norddeutscher Zunge – ich lebe im Alten Land!- habe ich natürlich den Apfel-Zauber für mich entdeckt. Butter-Mürbekarrees mit Apfelkonfitüre – was will man mehr?

Mehr Informationen auch auf http://www.fischmarkt.de/2009/09/die_rewe_feine_welt_ist_da.html

Posted via email from radicalmonday

Seit April diesen Jahres leitet Dirk Hibbeler SinnerSchrader in Frankfurt. Zu seiner Aufgabe gehört der Ausbau des Standortes am Westhafen. Derzeit arbeiten dort rund 20 Mitarbeiter u.a. für die Deutsche Bank, Steigenberger, Dow Jones, Telefónica und Depfa. Leider entgeht dem Leser der hessische Dialekt des gebürtigen Frankfurters - seine fünf Antworten sind trotzdem lesenwert.

Fünf Fragen an...mich

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Das habe ich nun davon! Kaum gibt es die Kategorie Fünf Fragen an... auf radicalmonday, kommt Anikó vom Büroorganisationsteam auf mich zu und fragt, ob ich ihr fünf Fragen beantworten würde. Eigentlich läuft das auf diesem Blog ja andersherum. Aber da ich mich über jeden freue, der mitmacht, ist mir keine gute Ausrede eingefallen. Besonders da es heute genau ein Jahr her ist, seit der erste radicalmonday-Blogeintrag - als Pilotprojekt noch auf blog.de - online ging. Vielleicht ist es an der Zeit, Anikós Fragen zu beantworten.

Wie findest du deine Themen für radicalmonday?

Ich versuche Augen und Ohren offen zu halten. Aus reiner Neugierde, weil ich selbst wissen will, wie manche Prozesse bei SinnerSchrader ablaufen. Viel erfahre ich durch persönliche Kontakte mit den Kollegen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen oder einem Kaffee höre ich eine Menge über den Arbeitsalltag der Kollegen. Viele Themen bespreche ich dann mit meiner Teamleiterin Vanessa. Mit ihr sowie Martin und Anja aus der Unternehmenskommunikation habe ich mittlerweile eine eigene Redaktionskonferenz. Die habe ich eingefordert. Das dichte Netzwerk bei SinnerSchrader hilft mir zwar, dennoch wollte ich, dass es zusätzlich eine gemeinsame Themenfindung gibt. In der Redaktionskonferenz bekomme ich Feedback und wir besprechen Themen, die ich mir für den Monat vornehme. Dazu kommen laufend aktuelle Themen, über die ich stolpere. Inzwischen kommen auch Kollegen mit Vorschlägen auf mich zu. Das ist natürlich das Größte.

Gibt es einen Lieblingsbeitrag? Wenn ja, welcher ist das?

Mein Lieblingsbeitrag heißt Der nächste Gang. Da kann ich mich inzwischen über die von mir eingebauten, unperfekten Links amüsieren. Heute kann ich das ja inzwischen etwas besser. Aber den Link im Nachhinein zu korrigieren, finde ich unnötig. Zu der Zeit war ich eben mit der Blogsoftware und mit meinem Arbeitsumfeld noch nicht vertraut. Einerseits eine Quelle für Fehler, andererseits aber auch für Überlegungen wie "Hat jede Disziplin ihre eigene Gangart?" Das Making Of zu Tired of Body Leasing? schaue ich mir allerdings auch gern an, auch weil die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten solch einen Spaß gemacht hat.

Wie groß ist die Resonanz auf deinen Blog?

Wir haben jedenfalls steigende Leserzahlen und immer mehr Bewerber erwähnen im Gespräch, dass sie radicalmonday gelesen haben. Vor kurzem habe ich eine anonyme Umfrage unter Junioren gemacht. Darin habe ich gefragt: Hast du dich im Vorfeld deiner Bewerbung mit SinnerSchrader-Blogs auseinandergesetzt? Und anschließend "Wenn ja, mit welchen?" Neun von elf Befagten hatten vor ihrem Bewerbungsgespräch diesen Blog gelesen. Das hat mich gefreut. Denn es geht in diesem Blog darum, den Bewerbern eine Vorstellung davon zu vermitteln, was sie als Arbeitnehmer bei SinnerSchrader erwartet. Uns erreichen auf diesem Weg passendere Bewerbungen. Resonanz auf das Blog bekomme ich ebenso per E-Mail und in den sozialen Netzwerken wie Facebook, XING oder studiVZ. Der radicalmonday ist ja nur ein Mosaikstein in meinem Arbeitsbereich Online Conversations Human Resources.

Was war dein größter Erfolg?

Auf das Blog bezogen werte ich es als Erfolg, dass in den Bewerbungsgesprächen immer mehr Kandidaten sagen, dass sie radicalmonday kennen und sie über Arbeitsprozesse bei SinnerSchrader gut informiert sind. Vereinzelt sind neue Mitarbeiter durch das Blog auf Jobs bei SinnerSchrader aufmerksam geworden. Ich organisiere außerdem mit meiner Kollegin Kathrin auch Führungen durch unsere Interaktivagentur - bemerkenswert, wie gut Viele über das Arbeitsleben bei SinnerSchrader bescheid wissen. Persönlich empfinde ich es als Erfolg, dass mein Volontariat ursprünglich für ein Jahr bis Mitte Dezember 2008 angelegt war. Seit September vergangenen Jahres arbeite ich fest im HR-Team auf einem neuen, eigenständigen Arbeitsgebiet.

Was machst du noch bei SinnerSchrader?

Ich bin für das interne und externe Personalmarketing mit verantwortlich. Neben dem radicalmonday kümmere ich mich um die Netzwerkpflege. Inzwischen habe ich (allerdings unregelmäßig) an Twitter Spaß gefunden. Bei der diesjährigen next conference wird es wie bei der next08 auch wieder eine Studentenaktion in der next-Gruppe im studiVZ geben. Auf die Betreuung der Studierenden freue ich mich schon!
Neue Kollegen stelle ich in der G-Mail vor. Diese schreibt jeden Freitag unser Finanzvorstand Thomas Dyckhoff und berichtet über das Projektgeschäft. Am Schluss findet sich dann ein kurzer Text über die neuen Kollegen. Mit diesen mache ich, meistens in ihrer ersten Arbeitswoche, einen Agenturrundgang und stelle sie den übrigen Kollegen vor. Ähnlich laufen auch die Führungen mit Studierenden ab.
Bei der Organisation von HR-Maßnahmen wie einem Ruby on Rails Workshop oder der Recruitingkampagne Tired of Body Leasing? bin ich beteiligt.
Außerdem unterstütze ich wie auch meine Teamkolleginnen die Geschäftsführung bei einzelnen Maßnahmen wie das Visionsmeeting.

Naja, so sieht jedenfalls die Bestandaufnahme aus. Meine Arbeit hat einen stark prozesshaften Charakter - ich bin gespannt, was in diesem Jahr auf mich zukommt!


Mit vielen Urlaubsgrüßen
Yvonne

Seit heute ist es möglich, im ersten Onlinekaufhaus für Waisenkinder einzukaufen. Für "UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V." hat SinnerSchrader am Standort in Frankfurt a.M. den Onlineshop MY GOODSHOP realisiert. Fünf Fragen rund um dieses Projekt beantwortet Account Manager Eric Fritz, der die Projektleitung inne hatte.

Was war die Zielsetzung des Projekts?

Das oberste Ziel war und ist natürlich den Spendenumsatz von Unsere kleinen Brüder und Schwestern e.V. massiv zu erhöhen. Dies soll über den Kanal Internet geschehen, der als neuer Fundraisingkanal für die wohltätige Organisation erschlossen werden soll. Spenden online soll erlebbar gemacht werden und transparent für den Spender sein. Denn wer weiß schon, was genau mit seinem gespendeten Geldbetrag passiert? Dies zu durchbrechen war unsere Aufgabe!

Wie funktioniert mygoodshop.de?

Es können nur Artikel gekauft und gespendet werden, die tatsächlich in den Kinderdörfern benötigt werden. Das besondere ist, dass es um reelen Bedarf geht. Freiwillige Helfer, vor Ort in den Kinderheimen in Lateinamerika ermitteln, was die kleinen Brüder und Schwestern dringend benötigen und wurden von uns geschult, um die Artikel selbstständig auf www.mygoodshop.de bereit zu stellen. Nachdem die Spende getätigt wurde, erhält der Spender eine persönliche E-Mail mit einer Danksagung und Originalbildern der Übergabe an die Kinder. Transparenter kann man nicht spenden!

Wie sahen die einzelnen Schritte bei der Umsetzung des Projekts aus?

Zuerst wurde ein Strategie-Workshop mit dem Kunden durchgeführt, um erste Ideen und Ziele zu konkretisieren und zu einem groben Konzept zu formulieren. Das war extrem wichtig, um auf diesem für uns neuen Feld ein gemeinsames Verständnis mit dem Kunden zu entwickeln. Auf dieser Basis konnten wir Konzept sowie das Design umsetzen und die technische Umsetzungsphase planen, welche wir nun zum Ende des Jahres abgeschlossen haben.

Welche Arbeitsweisen haben sich bei deiner Arbeit besonders bewährt?

Besonders bewährt hat sich die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden. Da es bei Spenden/Fundraising um einen sehr speziellen und emotionalen Bereich handelt, konnten auch wir viel vom Kunden und den freiwilligen Helfern lernen. Zudem haben wir sehr interdisziplinär zusammengearbeitet und bei jeder Besprechung des Projektes war mindestens eine Person von Beratung, Technik und Design anwesend, auch bereits in der Konzept und Designphase. Somit konnten wir weitestgehend Komplikationen bei der Umsetzung vermeiden.

Schon ein Huhn gespendet?

Leider werden momentan keine Hühner benötigt! :) Aber es gibt eine Menge weiterer interessanter Artikel aus den Bereichen Möbel, Landwirtschaft, Essen, Ausbildung, Kleidung oder Medizin, aus denen ich mir definitiv noch eine passende Spende auswählen werde! :)

In der neuen Kategorie auf radicalmonday "Fünf Fragen an..." kommt als Erster Thomas Dyckhoff zu Wort. Der SinnerSchrader Finanzvorstand gibt Antworten rund um das Geschäftsjahr und zu seinen Schlafgewohnheiten.

1. Warum endet das Geschäftsjahr bei SinnerSchrader eigentlich im August?

Weil wir einmal so sein wollten wie Accenture. Nein, Accenture hat zwar auch ein Geschäftsjahr, das von September - August läuft. Der eigentliche Grund ist, dass wir für den Börsengang 1999 aufgrund rechtlicher Anforderungen Jahresabschlüsse zum 31.08.1999 erstellen mussten. Wir haben damals entschieden, dass wir nicht gleich zum 31.12.1999 wieder einen Jahresabschluss machen wollten und haben als Geschäftsjahr für die SinnerSchrader AG den 1.9.-31.8. festgelegt.

2. Wovon ist dein Arbeitsalltag geprägt, wenn sich das Geschäftsjahr dem Ende neigt?

Von der Planung für das nächste Geschäftsjahr. Wir machen die Planung bei SinnerSchrader immer im Juli und August. Das sind interessante Diskussionen über Umsätze, Kosten, Investitionen. Nichts ist so spannend wie die Zukunft.

3. Mit wem arbeitest du dabei zusammen?

Am intensivsten mit dem Controlling. Das Controlling ist bei SinnerSchrader für den Planungsprozess verantwortlich. Die Diskussionen gehen aber quer durchs Unternehmen, so dass ich im Verlauf des Planungsprozesses mit Vielen im Unternehmen darüber rede, wie das nächste Jahr wohl werden könnte.

4. Worauf freust du dich am meisten, wenn das neue Geschäftsjahr beginnt?

Ganz schwer zu sagen. Ich bin ja eher Skeptiker. Und da herrscht am Anfang eines neuen Geschäftsjahres immer die Frage/Sorge vor, ob wir all das erreichen können, was wir uns vorgenommen haben.

5. Träumst du im August und September eigentlich von Zahlen?

Glücklicherweise verfüge ich über einen gesegneten, tiefen Schlaf, in dem mir Träume nur ganz selten bewusst werden. Insofern lassen mich die Zahlen nachts durchaus in Ruhe.


Mehr Informationen auf radicalmonday
_ zum SinnerSchrader Geschäftsjahr 2008/09

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