Nach ihrem dreijährigen Studium „Industrial Design" mit Schwerpunkt Graphik arbeitete Lorenza fünf Jahre lang als Designerin. Vor einem Vierteljahr verließ sie die Kreation von SinnerSchrader - allerdings nur, um in unseren Bereich Beratung ins Projektmanagement zu wechseln.
Aufgaben als Designerin
„Als Designerin habe ich bestehende Websites betreut, war an der Gestaltung von Kampagnen beteiligt, habe Präsentationen gestaltet oder beispielsweise das Programm auf der next09-Seite designt", beschreibt Lorenza ihren Aufgabenbereich in der Kreation. Zu ihrem Handwerk gehörte unter anderem der sichere Umgang mit Photoshop, Illustrator oder Indesign. „Die Anforderungen waren davon abhängig, ob für einen Relaunch eine Website komplett neu gestaltet werden musste oder die Gestaltungsaufgaben sich auf bereits bestehende Seiten bezogen." Als Designerin im Onlinebereich lag ihr Augenmerk darauf, die Interaktivität einer Seite in den Vordergrund zu stellen. "Wichtig ist dabei die Perspektive des Konsumenten - wenn ihm eine Seite nicht gefällt oder auf er ihr nicht klar kommt, kann er sie jederzeit schnell verlassen."
Von der Kreation zur Beratung
„Schon in der Uni hatte ich ein großes Interesse an der Beratung. Als Designerin musst du deine Arbeit loslassen können - das fiel mir nicht immer leicht. Viele Aufgaben musst du mehrmals machen, solange bis eine zufriedenstellende Lösung gefunden ist", erläutert Lorenza. „Das ist ein bisschen so wie hinfallen und wieder aufstehen. Ein Vollblutdesigner macht so etwas immer wieder aus voller Leidenschaft. Ich habe für mich festgestellt: Mich interessiert es bei einem Projekt eher, einen Überblick zu bekommen. Daher freue ich mich, dass es mit einem Wechsel in die Beratung geklappt hat."
Aufgaben als Beraterin
In der Beratung reize sie die Koordination der Bereiche Beratung, Kreation und Technik. „Ich bin natürlich auch viel näher am Kunden", so Lorenza. „Ich muss seine Bedürfnisse genau verstehen, um die Aufgaben an die anderen Disziplinen weitergeben zu können." Neu sei auch, wie viel sie über den Bereich Technik lerne. Als Designerin habe sie zwar gewusst, was machbar sei oder nicht, aber ihr Verständnis dafür habe sich durch die neuen Aufgaben vertiefen können.
Ein Vergleich der Disziplinen
„Fünf Jahre Arbeitserfahrung im Design haben meinen Blick auf die Arbeit geprägt", betont Lorenza. „Rückblickend verstehe ich nun aber Reaktionen von Projektmanagern in meiner Zeit als Designerin. Ich kann nun nachvollziehen, warum diese zum Teil so unter Druck standen. Berater jonglieren immer mit drei Bällen in der Luft, halten den anderen Disziplinen den Rücken frei und fangen viel ab. Als Beraterin arbeite ich wie ein Puffer zwischen Kunden und den Bereichen Technik und Kreation - für mich persönlich, genau das Richtige."