Folge 1: Bewerbungsmappen per Post

Wir sind eine Interaktivagentur. Das hat was mit Internet zu tun. Und außerdem steht es in jeder Stellenausschreibung: Bewerbungen bitte per Mail. Du willst uns Arbeitsproben zeigen? Super. Am besten ist ein Link auf deine Website, dein Online Portfolio als PDF oder auf dein Blog. Oder alles andere, das digital ist und nicht mit der Post oder sonst wie materialisiert durch die Haustür kommt. Es ist übrigens nicht so, dass wir tolle Mappen nicht zu schätzen wüssten. Wir können diese Bewerbungen aber einfach nicht verarbeiten, weil wir keine Papierprozesse kennen. Und natürlich finden wir es auch schöner, wenn wir gleich merken, dass ein Bewerber in unserem Medium zuhause ist.

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Alles auf rot

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Von meinem iPhone gesendet

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Ein radikaler Montag

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Ab Montag war es radikal auf unserem Blog. Ein Redirect auf die Seite yourworldoftext.com/radicalmonday verpasste dem radicalmonday bis heute Morgen ein Do-it-yourself-Format in reinster Form.

SinnerSchrader-Kollegen und der Rest der interaktiven Welt konnten getreu unserer Vision Creating Radical Relationships auf einen x-beliebigen Punkt klicken, lostippen oder alles wieder löschen. Im Browser sah man in Echtzeit die Veränderungen auf der Seite ohne neu zu laden. Es war ziemlich spannend, wie sich die Seite im Laufe der zwei Tage füllte.

Einzelne Wörter, Buchstaben oder Beiträge wurden von wem auch immer gelöscht, ergänzt oder kommentiert - und das alles für jedermann auf dem Bildschirm sichtbar. Ich habe die Aktion mit einer Screening Software dokumentiert. Daher erfahrt ihr alles über Liebeserklärungen, Klowände oder Anker-Tatoos bei Klick auf

_ das 15 Minuten nach Start aufgenommen Video. Wem die Dauer von fünf Minuten zu lang ist, dem sei das Bewegen des Zeitbalkens in der unteren Zeitleiste empfohlen.

_ oder auf die Seite yourworldoftext.com/radicalmonday

Glückwunsch!

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Die JSConf kommt nach Berlin

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Holger Blank, unser Geschäftsführer Technik und Malte Ubl, einer unserer technischen Teamleiter, schwärmen seit April von der JavaScript Conference (JSConf2009) in Washington, DC. Doch die bloße Teilnahme hat den beiden nicht ausgereicht. Zusammen mit Jan Lehnardt holen sie die JavaScript -Konferenz zu Themen wie Mobile, Desktop, Server oder Web-Apps nach Berlin. Über eines freuen sie sich schon besonders: Nicht nur John Resig, Entwickler von JQuery, hat bereits als Sprecher zusagt. Im Interview zählt Holger Blank weitere hochkarätige Sprecher auf, die am 7. und 8. November in zwei Tracks vortragen werden.


In einem Interview mit Martin Hahn, Leiter des Fachbereichs Web Design & Development des SAE Institutes in Frankfurt, berichtet mein Kollege Oliver von seinem Aufgabenbereich als Online Konzeptioner. Er gibt preis, wie die Zusammenarbeit mit Kunden funktioniert, welche Web-Trends er erwartet und hat Tipps an Studierende, die sich für Konzeption interessieren, parat. Außerdem verrät Oliver, warum es auch in einer Interaktivagentur sinnvoll sein kann, bei der Arbeit mal einen Bleistift zur Hand zu nehmen.


Das knapp achtminütige Video ist auch auf Youtube zu sehen.

Mehr Informationen auf radicalmonday
_ zur Bedeutung und Verwendung von Wireframes in der Online Konzeption in Olivers Artikel Wireframes in Action.


radicalmonday macht Urlaub

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Puffer statt Pixel

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Nach ihrem dreijährigen Studium „Industrial Design" mit Schwerpunkt Graphik arbeitete Lorenza fünf Jahre lang als Designerin. Vor einem Vierteljahr verließ sie die Kreation von SinnerSchrader - allerdings nur, um in unseren Bereich Beratung ins Projektmanagement zu wechseln.

Aufgaben als Designerin

„Als Designerin habe ich bestehende Websites betreut, war an der Gestaltung von Kampagnen beteiligt, habe Präsentationen gestaltet oder beispielsweise das Programm auf der next09-Seite designt", beschreibt Lorenza ihren Aufgabenbereich in der Kreation. Zu ihrem Handwerk gehörte unter anderem der sichere Umgang mit Photoshop, Illustrator oder Indesign. „Die Anforderungen waren davon abhängig, ob für einen Relaunch eine Website komplett neu gestaltet werden musste oder die Gestaltungsaufgaben sich auf bereits bestehende Seiten bezogen." Als Designerin im Onlinebereich lag ihr Augenmerk darauf, die Interaktivität einer Seite in den Vordergrund zu stellen. "Wichtig ist dabei die Perspektive des Konsumenten - wenn ihm eine Seite nicht gefällt oder auf er ihr nicht klar kommt, kann er sie jederzeit schnell verlassen."

Von der Kreation zur Beratung

„Schon in der Uni hatte ich ein großes Interesse an der Beratung. Als Designerin musst du deine Arbeit loslassen können - das fiel mir nicht immer leicht. Viele Aufgaben musst du mehrmals machen, solange bis eine zufriedenstellende Lösung gefunden ist", erläutert Lorenza. „Das ist ein bisschen so wie hinfallen und wieder aufstehen. Ein Vollblutdesigner macht so etwas immer wieder aus voller Leidenschaft. Ich habe für mich festgestellt: Mich interessiert es bei einem Projekt eher, einen Überblick zu bekommen. Daher freue ich mich, dass es mit einem Wechsel in die Beratung geklappt hat."

Aufgaben als Beraterin

In der Beratung reize sie die Koordination der Bereiche Beratung, Kreation und Technik. „Ich bin natürlich auch viel näher am Kunden", so Lorenza. „Ich muss seine Bedürfnisse genau verstehen, um die Aufgaben an die anderen Disziplinen weitergeben zu können." Neu sei auch, wie viel sie über den Bereich Technik lerne. Als Designerin habe sie zwar gewusst, was machbar sei oder nicht, aber ihr Verständnis dafür habe sich durch die neuen Aufgaben vertiefen können.

Ein Vergleich der Disziplinen

„Fünf Jahre Arbeitserfahrung im Design haben meinen Blick auf die Arbeit geprägt", betont Lorenza. „Rückblickend verstehe ich nun aber Reaktionen von Projektmanagern in meiner Zeit als Designerin. Ich kann nun nachvollziehen, warum diese zum Teil so unter Druck standen. Berater jonglieren immer mit drei Bällen in der Luft, halten den anderen Disziplinen den Rücken frei und fangen viel ab. Als Beraterin arbeite ich wie ein Puffer zwischen Kunden und den Bereichen Technik und Kreation - für mich persönlich, genau das Richtige."

Nö. Das regelt sich auch so.

Was kann man sich online erlauben und was nicht? Die Diskussion in den Kommentaren zu dem Posting ist jedenfalls ganz interessant.

"Maybe the more general rule that comes into play here is to never say anything about someone you wouldn't tell them to their face."

Es sind noch neun Monate bis zum 4. und 5. Mai 2010. Aber bekanntlich fliegt die Zeit ja und deswegen meldet sich das next-Team jetzt zurück. Ab sofort gibt es Tickets für die next10 zum Preis von 390 Euro (zzgl. MwSt.). Auf Kampnagel in Hamburg, wie auch in diesem Jahr, wird die Erfolgsgeschichte der next conference weitergehen. Unsere neue Website ging ebenfalls heute an den Start: www.nextconf.org.

Wenn wir ehrlich sind, beginnen wir natürlich nicht jetzt erst mit den Vorbereitungen für die Konferenz. Ein Termin musste festgelegt werden, ein neues Team wird aufgestellt, ein neues Konzept geschrieben. Wie wollen wir uns weiter als eine der wichtigsten Trendkonferenzen in Europa positionieren, wie erreichen wir unsere Zielgruppe und was für Sprecher laden wir zur next10 ein?

Es gibt viel zu tun und deswegen freuen wir uns auch wieder auf Unterstützung! Du möchtest dabei sein und kannst Dir vorstellen, uns im Communitymanagement, Einladungs- und Kontaktmanagement zu unterstützen? Dann schreib einfach eine Mail an jobs@sinnerschrader.de, wir freuen uns über Deine Bewerbung!

Freudige-es-geht-wieder-los-Grüße
Anja

Nachfolger gesucht Pt II

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Ja, okay, wir sind verzweifelt. Wir haben gedacht unser Praktikum in der Strategischen Planung ginge weg wie warme Semmeln. War aber irgendwie nicht. Dabei ist Stragische Planung jawohl einer der interessantesten Jobs überhaupt. Was ist los?
Vielleicht hätten wir mal erwähnen sollen, dass
_ man in diesem Praktikum in strategische Fragestellungen aller unserer Kunden Einblick hat
_ man im direkten Kontakt mit unserem Geschäftsführer Beratung, Laurent Burdin, arbeitet
_ die Strategische Planung die erste Adresse in allen Neugeschäftsthemen ist

Tja, und vielleicht sollte ich fairerweise auch erwähnen, dass wir auch ein bisschen wählerisch bei der Vergabe von Praktika sind. Das ist aber nur zu deinem Besten.

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