Viel Diskussion um Twitter und neue Geschäftsmodelle
Anstatt in die Völckersstraße zog es Dr. Lars Finke, Anja Waltemate und mich, Judith Andresen, am vergangenen Dienstag nach Berlin-Kreuzberg zur next banking.
Mit "Banking braucht jeder, Banken braucht keiner?" gingen die Organisatoren Viktoria Trosien und Martin Ciesielski in ihrem Eröffnungs-PechaKucha in die Offensive. Die Antworten darauf folgten in Impulsvorträgen und einem Banking Café, d.h. Diskussionen in Kleingruppen mit vorherigem Speaker-Input.
Die sechzig Teilnehmer rekrutierten sich aus dem Bereich der traditionellen Banken, Vertretern neuer Bankingideen (smava, fidor community banking), Interaktivagenturen, Internetdienstleistern, Mobilfunkunternehmen und SocialMedia-Begeisterten.
Neben der Frage, ob Banken twittern sollten - und wenn ja, was (Pressemitteilungen versus Helpdesk) - wurden auch neue Geschäftsideen (Communitybanking, Privat- und Mikrokredite, mobile payment) diskutiert.
Das Publikum zeigte sich engagiert, dabei kritisch wohlwollend in der Sache. Neue Ideen, die sich mit mobil, fair und transparent charakterisieren lassen, sind in Deutschland nicht leicht zu etablieren. Während die Einen das große Rechensystem, x Abhängigkeiten und die Rechtsabteilung quält, mühen die Anderen sich in langwierigen Verhandlungen um Risikokapital und Bankzulassungen.
Die wohlgesetzten Pausen der next banking boten Gelegenheit, die Gedanken in kleinerer Runde zu vertiefen. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die Lust auf mehr macht und für den Bankenbereich Bewegung verspricht.
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