"Schreib' doch einmal, wie du die next09 erlebt hast", bat mich Yvonne letzten Donnerstag. Da ich noch nicht lange bei SinnerSchrader bin, genau genommen seit 1.4.2009, tue ich noch fast alles, um das mich meine Kolleginnen und Kollegen bitten. Und einer besonders netten Kollegin schlage ich erst recht keinen Wunsch ab. Das zur Vorgeschichte dieses Posts.
Also, wo fange ich an? Zunächst einmal: Für mich war es die erste next conference und deshalb besonders spannend. Als Mitarbeiterin in der Unternehmenskommunikation bei SinnerSchrader war es meine Aufgabe, auf der Konferenz den Pressebereich zu betreuen sowie Interviews zwischen Medienvertretern und Sprechern zu koordinieren. Dazu habe ich Presse und Referenten im Vorwege angeschrieben und anschließend unter Berücksichtigung der Sprecherverfügbarkeit und Interview-Wünsche seitens der Medien einen Zeitplan aufgestellt. Das klingt recht simpel. In der Umsetzung gestaltete es sich allerdings als gar nicht so einfach. Ständig kamen neue Anfragen für Interviews hinzu, die nicht selten zum Umstellen des Plans führten. Vor allem, weil fast jeder Jeff Jarvis, Autor von "What Would Google Do?" und Star-Sprecher der next09, interviewen wollte. Zusätzlich zu den Interview-Wünschen der Pressevertreter habe ich die Video-Interviews für sevenload, Eventpartner der next09, koordiniert, die hier zu sehen sind. Diese mussten im Gesamtzeitplan berücksichtigt werden, was sich an der einen oder anderen Stelle aufgrund der Vielzahl als ganz schön kompliziert erwies.
Lange Rede, kurzer Sinn: Am Tag vor der next09 stand der Plan...soweit... "Prima!", dachte ich. Bald jedoch stellte sich heraus, dass es fertig nicht gab. Auf der next09 selbst war ich schwer damit beschäftigt, spontane Wünsche zu realisieren, auf Änderungen zu reagieren und den Plan umzusetzen. Eines habe ich dabei definitiv gelernt: Die Bestätigung eines Termins im Vorfelde bringt keine Sicherheit der tatsächlichen Realisierung mit sich. Reminder gehen über alles!
Vom Programm der next09 habe ich so gut wie nichts mitbekommen. Jeff Jarvis habe ich trotzdem kennen lernen dürfen. Im Rahmen der Umsetzung seines straffen Interview-Zeitplanes habe ich ihn von Termin zu Termin begleitet.
Fazit am Ende der eineinhalb (gefühlt deutlich mehr) Tage:
- so gut wie alle Interview-Wünsche erfüllt
- viele neue Kontakte
- gute Stimmung sowohl unter den Teilnehmern und Sprechern als auch im internen Organisations-Team

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