Das habe ich nun davon! Kaum gibt es die Kategorie Fünf Fragen an... auf radicalmonday, kommt Anikó vom Büroorganisationsteam auf mich zu und fragt, ob ich ihr fünf Fragen beantworten würde. Eigentlich läuft das auf diesem Blog ja andersherum. Aber da ich mich über jeden freue, der mitmacht, ist mir keine gute Ausrede eingefallen. Besonders da es heute genau ein Jahr her ist, seit der erste radicalmonday-Blogeintrag - als Pilotprojekt noch auf blog.de - online ging. Vielleicht ist es an der Zeit, Anikós Fragen zu beantworten.
Wie findest du deine Themen für radicalmonday?
Ich versuche Augen und Ohren offen zu halten. Aus reiner Neugierde, weil ich selbst wissen will, wie manche Prozesse bei SinnerSchrader ablaufen. Viel erfahre ich durch persönliche Kontakte mit den Kollegen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen oder einem Kaffee höre ich eine Menge über den Arbeitsalltag der Kollegen. Viele Themen bespreche ich dann mit meiner Teamleiterin Vanessa. Mit ihr sowie Martin und Anja aus der Unternehmenskommunikation habe ich mittlerweile eine eigene Redaktionskonferenz. Die habe ich eingefordert. Das dichte Netzwerk bei SinnerSchrader hilft mir zwar, dennoch wollte ich, dass es zusätzlich eine gemeinsame Themenfindung gibt. In der Redaktionskonferenz bekomme ich Feedback und wir besprechen Themen, die ich mir für den Monat vornehme. Dazu kommen laufend aktuelle Themen, über die ich stolpere. Inzwischen kommen auch Kollegen mit Vorschlägen auf mich zu. Das ist natürlich das Größte.
Gibt es einen Lieblingsbeitrag? Wenn ja, welcher ist das?
Mein Lieblingsbeitrag heißt Der nächste Gang. Da kann ich mich inzwischen über die von mir eingebauten, unperfekten Links amüsieren. Heute kann ich das ja inzwischen etwas besser. Aber den Link im Nachhinein zu korrigieren, finde ich unnötig. Zu der Zeit war ich eben mit der Blogsoftware und mit meinem Arbeitsumfeld noch nicht vertraut. Einerseits eine Quelle für Fehler, andererseits aber auch für Überlegungen wie "Hat jede Disziplin ihre eigene Gangart?" Das Making Of zu Tired of Body Leasing? schaue ich mir allerdings auch gern an, auch weil die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten solch einen Spaß gemacht hat.
Wie groß ist die Resonanz auf deinen Blog?
Wir haben jedenfalls steigende Leserzahlen und immer mehr Bewerber erwähnen im Gespräch, dass sie radicalmonday gelesen haben. Vor kurzem habe ich eine anonyme Umfrage unter Junioren gemacht. Darin habe ich gefragt: Hast du dich im Vorfeld deiner Bewerbung mit SinnerSchrader-Blogs auseinandergesetzt? Und anschließend "Wenn ja, mit welchen?" Neun von elf Befagten hatten vor ihrem Bewerbungsgespräch diesen Blog gelesen. Das hat mich gefreut. Denn es geht in diesem Blog darum, den Bewerbern eine Vorstellung davon zu vermitteln, was sie als Arbeitnehmer bei SinnerSchrader erwartet. Uns erreichen auf diesem Weg passendere Bewerbungen. Resonanz auf das Blog bekomme ich ebenso per E-Mail und in den sozialen Netzwerken wie Facebook, XING oder studiVZ. Der radicalmonday ist ja nur ein Mosaikstein in meinem Arbeitsbereich Online Conversations Human Resources.
Was war dein größter Erfolg?
Auf das Blog bezogen werte ich es als Erfolg, dass in den Bewerbungsgesprächen immer mehr Kandidaten sagen, dass sie radicalmonday kennen und sie über Arbeitsprozesse bei SinnerSchrader gut informiert sind. Vereinzelt sind neue Mitarbeiter durch das Blog auf Jobs bei SinnerSchrader aufmerksam geworden. Ich organisiere außerdem mit meiner Kollegin Kathrin auch Führungen durch unsere Interaktivagentur - bemerkenswert, wie gut Viele über das Arbeitsleben bei SinnerSchrader bescheid wissen. Persönlich empfinde ich es als Erfolg, dass mein Volontariat ursprünglich für ein Jahr bis Mitte Dezember 2008 angelegt war. Seit September vergangenen Jahres arbeite ich fest im HR-Team auf einem neuen, eigenständigen Arbeitsgebiet.
Was machst du noch bei SinnerSchrader?
Ich bin für das interne und externe Personalmarketing mit verantwortlich. Neben dem radicalmonday kümmere ich mich um die Netzwerkpflege. Inzwischen habe ich (allerdings unregelmäßig) an Twitter Spaß gefunden. Bei der diesjährigen next conference wird es wie bei der next08 auch wieder eine Studentenaktion in der next-Gruppe im studiVZ geben. Auf die Betreuung der Studierenden freue ich mich schon!
Neue Kollegen stelle ich in der G-Mail vor. Diese schreibt jeden Freitag unser Finanzvorstand Thomas Dyckhoff und berichtet über das Projektgeschäft. Am Schluss findet sich dann ein kurzer Text über die neuen Kollegen. Mit diesen mache ich, meistens in ihrer ersten Arbeitswoche, einen Agenturrundgang und stelle sie den übrigen Kollegen vor. Ähnlich laufen auch die Führungen mit Studierenden ab.
Bei der Organisation von HR-Maßnahmen wie einem Ruby on Rails Workshop oder der Recruitingkampagne Tired of Body Leasing? bin ich beteiligt.
Außerdem unterstütze ich wie auch meine Teamkolleginnen die Geschäftsführung bei einzelnen Maßnahmen wie das Visionsmeeting.
Naja, so sieht jedenfalls die Bestandaufnahme aus. Meine Arbeit hat einen stark prozesshaften Charakter - ich bin gespannt, was in diesem Jahr auf mich zukommt!
Mit vielen Urlaubsgrüßen
Yvonne