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An einem SinnerSchrader-Arbeitstag wie jedem anderen kam Yvonne, radicalmonday-Bloggerin, auf mich zu mit einer Bitte: „Schreib doch mal was über Dich!"

Sicher, Autobiographien sind ja gerade im Kommen, und warum nicht schon mit 25 damit anfangen? Man wird schließlich nicht jünger. Während meines Studiums in Englisch und Allgemeiner Sprachwissenschaft habe ich eigentlich nicht gedacht, doch so schnell zu einem Artikel über meine eigene Person zu kommen, aber vielleicht zahlt es sich ja jetzt doch aus. Wie ich allerdings zu der Interaktivagentur in Hamburg gekommen bin, ist simpel: Das Praktikum der PR- und Eventassistenz von der Corporate Communications Abteilung hat mich sofort angesprochen. Geisteswissenschaftler mit Mut zur Lücke - das wird sich auch die Personalabteilung gedacht haben.

Hauptaufgabe mit dem meisten Reiz während der sechs Monate des Praktikums war die Unterstützung beim Veranstaltungsmanagement der next08. Arbeitserfahrung im Nebenjob in diesem Bereich war dabei durchaus hilfreich und in einem tollen Team ging die Einarbeitung ins Kontakt- und Einladungsmanagement schnell. Weitere, eigenverantwortliche Aufgabenbereiche wurden an mich herangetragen, und so konnte ich bald ein Subevent der Konferenz auf die Beine stellen. Nicht nur meine Englischkenntnisse kann ich bei der immer internationaler werdenden next conference gut gebrauchen, sondern auch mein eigentliches Ziel, im Eventbereich zu arbeiten, konnte ich erreichen.

Die Chance in dem Bereich weiter zu arbeiten, sollte man sich nicht nehmen lassen: Im Anschluss an mein Praktikum wurde mir eine Festanstellung als PR-Assistenz angeboten. Neue, zusätzliche PR-Aufgabenfelder lassen den Job spannend sowie herausfordernd bleiben und es gehören u.a. Newsletter, Pressemitteilungen oder das Bloggen auf dem Fischmarkt dazu. Genauso wie die Einarbeitung der neuen Praktikantin mit meinen alten Aufgaben für die kommende next09.

Frei nach dem Motto: next next wird alles gut.

teamziel.jpgv.l. Dirk, Marika und Claudia vor der Teamwand. Aniko fehlt - die musste gerade heiraten.

Visualisierungstechnik zum Erreichen der Ziele

Wie angedeutet gibt es ein SinnerSchrader-Team, das sich im Zuge der Zielvereinbarungen eine nette Visualisierungstechnik angeeignet hat. Das ganze Geschäftsjahr über zeigen sich die einzelnen Teammitglieder, an welcher Stelle auf der Zielgeraden sie sich befinden. An der Pinnwand des Büroorganisationsteams hängen Fotos von jedem Teammitglied. Diese lassen sich wie ein Regler an einer waagerecht gespannten Schnur verschieben. "Nach jedem Teilerfolg geht's ein Stückchen voran", erklärt Aniko. Eines ihrer individuellen Ziel lautete beispielsweise jede zweite Woche einen neuen Eintrag im Intranet anzulegen.

Ansporn oder Konkurrenz?

Löst der Blick auf die Anderen, die ihre Fotos bereits weiter nach vorn bewegen konnten, eher Konkurrenz- oder Ansporngedanken aus?
"Mich spornt das an", meint Marika, "es geht bei unserer Technik ja auch darum, sich gegenseitig Hilfe anzubieten, wenn man das Gefühl hat, jemand aus dem Team kommt nicht voran." Konkurrenz empfinde sie dadurch auch nicht, sagt auch Kollegin Claudia und fügt an: "Für mich persönlich haben meine individuellen Ziele auch nicht die allerhöchste Priorität, auch wenn daran das flexible Gehalt geknüpft ist. Ich versuche einfach mein Bestes bei der Arbeit zu geben."

Zum Konzept von Teamleiter Dirk gehört ebenso, dass alle Teammitglieder gegenseitig ihre individuellen und die Team-Ziele kennen: "Das ist die beste Vorraussetzung, damit alle im Team sich unterstützen. Am meisten ist mir daran gelegen, dass mein Team die Ziele nicht aus den Augen verliert."


„Frohes Neues!", heißt es diesen Monat in den SinnerSchrader-Fluren. Das Geschäftsjahr neigt sich dem Ende zu - Zeit für die jährlichen Feedback- und Zielvereinbarungsgespräche.
Mitarbeiter bewerten als Vorbereitung in einem Feedbackbogen ihre unterschiedlichen Kompetenzen mit Hilfe eines Memos. Ihre Teamleiter füllen solch ein Bogen ebenfalls aus.
Ein mulmiges Gefühl beschlich mich, als ich neulich das erste Mal auf diesem Bogen meine Kreuzchen machte. Rückmeldung über die eigene Leistung zu bekommen ist ja immer so eine Sache.

Das Feedbackgespräch

Dass es im Feedbackteil vor allem darum geht, sich mit der eigenen Arbeit auseinanderzusetzen, merkte ich im Gespräch mit meiner Teamleiterin schnell.
Der Ausbau von Stärken dominierte das Gespräch stärker als das Aufzeigen von Schwächen.
Was mich erstaunte: Teilweise schätzte sie meine Leistungen ein wenig besser ein als ich, nennenswerte Diskrepanzen in unseren Einschätzungen taten sich aber nicht auf.

Das Zielvereinbarungsgespräch

Im Anschluss erfolgte das Zielvereinbarungsgespräch. Hier stehen Entwicklungsziele im Vordergrund. Als Mitarbeiter entwickle ich mit meinem Teamleiter, welche Ziele es im nächsten Jahr zu erreichen gilt. Neben individuellen Zielen spielen auch Team- und Unternehmensziele eine Rolle. Wichtig ist, die Ziele über das Jahr nicht aus den Augen zu verlieren - denn an das Erreichen der Ziele ist der flexible Teil des Gehaltes geknüpft.

Sind die Ziele im Laufe des Geschäftjahres nicht mehr aktuell bzw. angemessen, soll der Teamleiter angesprochen werden. In einem halben Jahr habe ich deshalb noch einmal mit meiner Teamleiterin ein Gespräch, um mir meine Ziele nochmals zusammen anzuschauen und gegebenenfalls anzupassen. Da ich nun einschätzen kann, was mich erwartet, wird mein Gefühl deutlich weniger mulmig sein. Ich weiß nun, was Sache ist.

Bei einem SinnerSchrader-Team habe ich eine besonders schöne Technik entdeckt, mit der es sich bewusst macht, inwieweit die Ziele schon umgesetzt sind. Das zeige ich im nächsten Eintrag.

Protokolltippende Grüße
Yvonne

Effektivere Besprechungsleitung

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„Jetzt ist es soweit: Auch ihr habt die Gelegenheit, eure Stärken als Besprechungsleiter bzw. Moderatoren auszubauen!" steht in der E-Mail von HR-Kollegin Inga an alle SinnerSchrader-Mitarbeiter. Aha - und wie soll das gehen?


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Unglaublich, wie lang 1 Minute und 9 Sekunden sich anfühlen können. Jedenfalls bei einem Drachenbootrennen auf einer Distanz von 250 Meter. Diese Leistung erbrachte am Samstag das SinnerSchrader-Team beim ersten Zeitlauf.

Bei diesem qualifizierten sich die Teilnehmer des internationalen Festivals auf sechs Bahnen für eine der vier Rennklassen Fun Fun, Fun, Fun Sport oder Sport. Unser erklärtes Ziel nach dem zweiten Probetraining und dem ehrfürchtigen Blick auf die durchtrainierte Konkurrenz: Wir versuchen in die Fun-Gruppe zu kommen.

Großer Jubel nach Aushang der ersten Ergebnisse. Wir stehen nicht in der Liste der Fun Fun-Gruppe. Großes Erstaunen als wir auch nicht in der Fun-Gruppe zu finden sind. Damit, dass wir uns in die Fun Sport-Gruppe platzieren, haben wir noch weniger gerechnet als unsere Trainer. Bei der Afterrace-Party im Café Seeterrassen scheinen sich auch andere Teams noch über ihre Technik und Strategie zu unterhalten. Paddelgesten und Trockenübungen soweit das Auge blickt.

Synchronität beim Paddeln und Teamgeist befördern uns nach fünf Läufen an zwei Tagen ins C-Finale auf Platz 1 und auf Platz 31 von insgesamt über 90. Die Woge der Begeisterung erfasst nicht nur die Crew im Boot, sondern auch die anfeuernden Kollegen an Land.

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Noch beim Zuprosten verrät eine halbseitige Durchnässung der Bekleidung den Sitzplatz auf der rechten oder linken Seite des Drachenbootes. Aber das ist gleichgültig. Letztendlich ist sogar die relativ gute Platzierung egal. Denn im Gegensatz zu so manch einem Drachenboot war die gute Stimmung an diesem Wochenende unsinkbar.

Nächstes Jahr gern wieder dabei
Yvonne

Weitere Fotos vom Drachenbootrennen sind hier zu finden.

Muskelkater. Wenn's nur im Rücken wäre. Spätestens morgen muss Schluss sein mit dem Katzenjammer. Zusammen mit 90 anderen Unternehmen bringt ein SinnerSchrader-Team die Binnenalster zum Schäumen. Nach unserem letzten Training gestern geht es an diesem Wochenende Schlag auf Schlag beim Internationalen Drachenbootrennen Festival in Hamburg.
Die Idee, mit den Kollegen dort zu starten, kam Christine nach einer Teilnahme an einem Drachenbootrennen in Flensburg im vergangenen Jahr. Beeindruckt von dem Teamgefühl, das sich während des Rennens verstärkt, dachte sie sich: „Das wäre etwas für unser Unternehmen."
Während im letzten Jahr lediglich das Media-Team einer Kundeneinladung folgte und bereits bei der Veranstaltung mitpaddelte, wartet Captain Christine nun mit einem interdisziplinären SinnerSchrader-Team auf. Bereits im letzten Jahr schlug sie Matthias Schrader vor, die Teilnahme zu organisieren. Der überlegte nicht lange. Eine feine Sache, denn so war die Finanzierung der Startgebühr, des Trainings, T-Shirts und der Verpflegung in trockenen Tüchern. Nach diversen Abstimmungsdurchgängen per Rundmail stand das Design der T-Shirts fest und unser Name. Als „DragON DropOFF/Mit Ach und Drach" paddeln wir morgen was das Zeug hält.

So eine sportliche Betätigung ist bestimmt nicht verkehrt.

Schippschipphurra
Yvonne

Die Farbe meiner Heimat

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Maja, seit Anfang August Auszubildende bei SinnerSchrader, ist diese Woche wieder an ihrem Schreibtisch zu finden. Zuvor war sie zwei Wochen lang für ihr Filmprojekt "Die Farbe meiner Heimat" mit ihrem Bruder Witja und Alexander, Student der Filmhochschule in Berlin, unterwegs. Sie reisten in die lettische Hauptstadt Riga und die estnische Hauptstadt Tallinn, als dort die Nationalfeiertage zelebriert wurden. Urspünlich war auch eine Reise nach Minsk geplant - doch dort wurde die Crew wegen ihrer Kamera an der Grenze abgewiesen. Deshalb fuhren sie kurzerhand in die litauische Hauptstadt Vilnius, um dort den Menschen die Frage zu stellen: "Was bedeutet dir deine Heimat? Und welche Farbe hat sie für dich?" Von ihrer Reise brachte Maja jede Menge Antworten, neue Erfahrungen, Kontakte und eine Vorliebe für Eskimoeis mit.

Mehr als ein Schulterzucken

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Heute hieß es auf dem Fischmarkt:

Billiges Kopieren und schamloses Abkupfern scheinen im Internet gang und gäbe zu sein. Den meisten Beobachtern entlocken offensichtliche Plagiate nicht mehr als ein Schulterzucken. Unsere Personalchefin Vanessa Boysen hingegen kann sich über Plagiate noch richtig empören.

Und ob ich mich empöre. Worüber, das ist ebenfalls auf dem Fischmarkt unschwer zu erkennen: Original und Fälschung

Meine Stellenanzeige und zudem unsere Vision dreist abgeschrieben!

Die "Abschreiberfirma" fordert folgerichtig "ausgeprägte Kreativität" von potenziellen Bewerbern. Das finde ich gut. Und ich hoffe, es haben sich schon recht viele Kreative dort gemeldet, die u.a. dabei helfen, mehr oder minder originelle, aber mindestens selbsterdachte Texte zu veröffentlichen.

Auf der Homepage dieser Firma steht übrigens ein anderer Text zu demselben Jobangebot:

Wir sitzen auf einer Rakete und brauchen dringend Verstärkung (...)

Verstärkung durch einen guten Anwalt nehme ich an.

Wenn Thomas forscht

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„Der interaktive Konsument revolutioniert das Marketing" heißt es in der Vision von SinnerSchrader. Mit dem interaktiven Konsumenten beschäftigt sich Thomas, einer unser Software Architekten, auf seinem Blog. Dort überlegt er:

„ich bin ein interaktiver Konsument. Oder nicht? Oder noch nicht?
Auf jeden Fall bin ich ein Software-Architekt bei SinnerSchrader, und fühlte mich vor einiger Zeit ein wenig verloren in einem Umfeld, wo ich merkte, dass ich verdammt wenig Ahnung habe. Im Web 2.0."

Experimentieren mit Websites

Um diesem Zustand entgegen zu wirken, schaut Thomas sich seit etwa einem Jahr alle möglichen Seiten sehr genau an:
_ Foto- und Videoportale wie flickr oder YouTube
_ Blogs
_ Soziale Netzwerke wie MySpace, Facebook, StudiVZ oder Xing,
_ Soziales Bookmarking wie Delicious
_ Tauschbörsen für Multimedia-Inhalte: Napster, KaZaA, eDonkey
_ Wikis
_ Tag-Clouds oder auch
_ Newsfeeds

Entwickeln von Applikationen

Thomas wäre nicht Thomas, wenn es beim bloßen Ausprobieren der Websites geblieben wäre. Er befasste sich intensiv mit den Programmierschnittstellen von Facebook und Twitter. Was dabei herausgekommen ist? Ein Spiel auf Facebook namens Tick-Tack-Tock und die Twitterapplikation „Hungryfor". Letztere ermöglicht zurzeit den Kollegen, sich zum Mittagessen über Twitter zu verabreden.

Präsentation der Ergebnisse beim Technischen Themenabend

Seine Erkenntnisse bei der Beschäftigung mit dem Web 2.0 präsentierte Thomas seinen Kollegen im Rahmen zweier technischer Themenabende. Während der eine für „Nicht-Techniker" ausgelegt war, richtet sich der zweite an Techniker und alle, die über die eigene Disziplin hinaus neugierig sind. Er entwickelte live einen Twitter-Client, erzeugte einen Newsfeed und abonnierte diesen im Browser.

An beiden Abenden forderte Thomas seine Teilnehmer auf, auf Zetteln zu notieren, was ihnen spontan zum Begriff web 2.0 einfällt. Aus diesen Stichworten generierte Thomas eine Tag-Cloud. Sein Fazit: „Also ganz klar, für Techniker ist Web 2.0 "AJAX", für Nicht-Techniker ist es "Blogs". Aber social sind wir alle! Das finde ich doch schön."

Interaktive Grüße
Yvonne

Weiterführende Links
_zur Vision SinnerSchraders
_zu Thomas' Blog "Der interaktive Konsument"

Mehr Informationen auf radicalmonday
_zu "hungry for" auf Twitter
_zum Technischen Themenabend