Ruby on Rails für alle

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Gestern in der Mittagspause gab unser neues Technikteam 7 einen ersten Überblick über das Rails-Framework, Ruby und die Agile Software-Entwicklung.

Ruby on Rails (RoR) folgt dem Satz "Web development that doesn't hurt".
Der Zugang zu dieser Software Entwicklung gestaltet sich zumindest auf den ersten Blick auch für Nicht-Techniker verhältnismäßig schmerzfrei.

Bei der gestrigen Präsentation lag der Focus auf der Beantwortung der Grundfragen „Was ist Rails?" und „Was ist Ruby?"

Rails („Schienen") ist ein vollständiges Webentwicklungsframe mit MVC-Struktur. Es liegt ein Architekturmuster zur Strukturierung von Software-Entwicklung in die drei Einheiten Datenmodell (engl. Model), Präsentation (engl. View) und Programmsteuerung (engl. Controller) zu Grunde.

Beim sogenannten „Rails Way" sind klare Projektstrukturen vorgegeben, die auf Vieles bereits passen. Dieser vorgegebene, recht gerade Weg stellt zwar eine gute Basis da - soll aber keinesfalls als unveränderliche Vorgabe dienen. Vielmehr ist das Ziel, Ruby und Rails zur Lösung der eigenen Anforderungen anzupassen

Ruby nennt sich die Programmiersprache, in der es geschrieben ist. Das oberste RoR-Prinzip: Simplicity. Die Einfachheit zeigt sich nicht zuletzt in der verhältnismäßig gut lesbaren, verständlichen Syntax Rubys.

RoR folgt zwei Grundprinzipien:
Das erste lautet „Don't repeat yourself" (DRY).
Dies bedeutet, dass tatsächlich alle Befehle nur an einer Stelle im Code ausgedrückt werden.

Das zweite Grundprinzip lautet „Convention over Configuration."
Hierbei geht es darum, sinnvolle Konventionen einzuführen anstatt alles konfigurieren zu müssen.
Aus Schlagworten wie „Agile Software Entwicklung" und „The Rails Way" wurden schlagende Argumente für die Verwendung dieses Open Source Application Frameworks.
Dieses beinhaltet nicht ein fertiges Programm, sondern den Rahmen, innerhalb dessen der Programmierer eine Anwendung erstellt.
Die Begeisterung für die Idee der agilen Softwareentwicklung war beim Ruby on Rails-Team zu spüren. Es folgt den Grundsätzen des Agilen Manifests (http://agilemanifesto.org/), das die Software-Entwicklung verbessern will und den Wissenstransfer zum Inhalt hat.
Zum zweiten Termin des RoR-Teams gehe ich auf jeden Fall wieder hin. Dann geht es etwas tiefer (und technischer) in die Rails-Programmierung.
Ruby wird uns auf radicalmonday weiterhin begleiten: SinnerSchrader plant aktuell einen Ruby on Rails Workshop.
Agile Grüße
Yvonne

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