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Die Arbeitswelt der Zukunft

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Zehn Thesen zur Meconomy

These #01: Tradierte biografische Routinen und Eckdaten der Lebensplanung wie Festanstellung, sichere Rente, 9-to-5-Arbeitstag oder klassische Ausbildung verlieren zunehmend an Wert. Immer mehr von dem, was die Existenz unserer Eltern noch überschaubar machte, ist für die Generation der unter 40-Jährigen bestenfalls von sentimentalem Wert.

These #02: Viele der Jungen stehen klassischen staatlichen Strukturen reserviert gegenüber, nehmen Sicherheitsversprechen im Zeitalter der Globalisierung nicht mehr für bare Münze. Sie setzen stärker auf Eigeninitiative und Unternehmertum denn auf klassische Karrierewege. Wenn die Sozialstandards langfristig nicht zu halten sind – so die Devise –, dann will ich wenigstens Freiheit haben.

These #03: Arbeit wird zunehmend mobil und flexibel, wir verbringen nicht mehr den Großteil unseres Lebens in Büros. Dieser veränderte Arbeitsalltag ergibt sich vor allem durch technologische Neuerungen und durch sie kristallisieren sich auch alternative Berufsfelder heraus. Weil Wissen, Fähigkeiten und Geschäftsmodelle immer schneller veralten, müssen wir uns permanent neu erfinden. Die Floskel des lebenslangen Lernens ist für uns harte Realität.

These #04: Wir haben das Gefühl, auf uns selbst gestellt zu sein. In der Folge wird Individualität als Lebensziel für viele immer wichtiger. Andere fühlen sich von der Entwicklung aber auch abgehängt und überfordert.

These #05: In diesem Wandel steckt eine enorme Chance. Denn durch die kommunikativen Möglichkeiten des Internet finden wir nicht nur viele Gleichgesinnte, mit denen gemeinsam wir Neues lernen können. Die Technologie dient zugleich als großes Bildungslaboratorium. Die Vermittlung von Wissen wird zunehmend kostenlos, global, individuell und zu-gleich sozial organisiert.

These #06: Gleichzeitig verschafft uns dieser kommunikative Anschluss an die Welt erstmals die Möglichkeit, unsere Leidenschaften zum Beruf zu machen, Geld mit dem zu verdienen, was uns begeistert. Im Internet finden wir Kunden, Gleichgesinnte und also Geschäftsmodelle – allerdings auch den größtmöglichen Wettbewerb. Wir müssen also nicht nur unser Leben stärker in die Hand nehmen, wir können es erstmals auch.

These #07: Es reicht nicht mehr, Dinge einmal zu lernen und dann im Job zu funktionieren. Wir müssen uns vielmehr als Marke inszenieren, müssen Personal Branding betreiben, um im weltweiten Wettbewerb um Arbeitskräfte mitzuhalten. Auch hierbei helfen die Link-Ökonomie des Internets und die Rückbesinnung auf unsere Stärken und Leidenschaften.

These #08: Glücksforscher sagen, dass wir mit dieser selbstbestimmten, abwechslungsreichen und doch fordernden Art, unsere Arbeit und unser Leben zu gestalten, alle Voraussetzungen erfüllen, um glücklich zu sein.

These #09: Personal Branding sowie die zunehmend mobilere und flexiblere Natur von Arbeit erlauben uns, die Orte auszusuchen, an denen wir zufrieden und produktiv sind. Leben und Arbeit sind nicht mehr an einen Arbeitgeber und einen Wohnort gebunden. Wir werden global mobil. Auch das kann uns glücklicher machen.

These #10: Weil wir zunehmend selbst bestimmen, wie, wo und mit wem wir unser Geld verdienen, stellt sich die Sinnfrage verstärkt. Der Trend, ökonomisches und soziales Engagement zu verbinden, nimmt zu. Wir wollen Gutes tun, glücklich sein und Geld verdienen. In der alten, patriarchalischen, hierarchischen und unflexiblen Arbeitswelt schloss sich das in der Regel aus. In der Meconomy ist es geradezu Voraussetzung für den Erfolg.

Martin Recke hat bereits auf dem Fischmarkt in einem gleichnamigen Beitrag auf Markus Albers 10 Thesen hingewiesen, die dieser in seinem neuen Buch "Meconomy" aufgreift.
Die Arbeitswelt der Zukunft wird auch auf unserer Veranstaltung "Great Expectations - Was Absolventen und Unternehmen voneinander erwarten" am 09.04.2010 eine Rolle spielen. Ich bin gespannt, ob und wieviele der Meconomy Thesen für Studierende bereits heute eine Selbstverständlichkeit sind.

P.S. Studierende können sich bei Yvonne y.neubauer@sinnerschrader.de noch bis zum 15.03.2010 für die Teilnahme an Great Expectations anmelden. Weitere Infos unter http://www.radicalmonday.de/2010/02/great_expectations_was_absolventen_und_u....

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Fünf Fragen an Eva... von Eva

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Jetzt ist die Verwirrung komplett! Zwei relativ neue Kolleginnen in Frankfurt und beide heißen Eva. Prima. Praktisch ist natürlich, dass immer jemand zuckt und reagiert, wenn der Name Eva über den Flur hallt. Unpraktisch natürlich, wenn Emails an die falsche Eva gehen...
Fünf Fragen für radicalmonday hat Eva an Eva gestellt. Beantwortet wurden sie von Eva Baumgärtner, Mitglied des Accountteam Frankfurt seit dem 1. Februar.

1) Wie waren Deine ersten Tage bei SinnerSchrader?

In erster Linie: schön! Aber um ehrlich zu sein, natürlich auch etwas anstrengend. Denn besonders in den ersten Tagen erfährt man einfach sehr viele wichtige Details und ganz beiläufig prasseln ständig neue Eindrücke auf einen ein, die man sonst gar nicht wahrnimmt. Dazu gehören Namen und Eigenheiten der Kollegen und der Kaffeemaschine, Abläufe, Abkürzungen, Ordnerstrukturen, wo die „richtigen" Dokument-Vorlagen liegen und welche Vorteile und Tücken das Controlling-Tool hat. Dabei ist es sehr angenehm, dass mich die Kollegen jederzeit mit hilfreichen Antworten unterstützen, das macht die Sache deutlich einfacher.

2) Was für Aufgaben hast Du schon übernommen?

Da fällt mir doch direkt eine sehr verantwortungsvolle und in höchstem Maße risikobehaftete Aufgabe ein ‒ der Küchendienst.
Mal im Ernst, natürlich gibt es auch weitaus erfüllendere Aufgaben: Dazu zählen besonders die diversen Neukunden-Projekte, bei denen ich bereits einsteigen konnte. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass ich diese Kunden direkt von Beginn an betreuen kann. Besonders, weil sich bei den Projekten bereits abzeichnet, dass sie Potential haben, spannend zu werden. Und dem gesamten Team richtig Spaß machen werden. Zudem habe ich in die Projekte für die Deutsche Bank Einblicke erhalten und kann auch an dieser Stelle mehr und mehr Aufgaben übernehmen.

3) Du hast nun ja bereits beide SinnerSchrader Standorte kennen gelernt, was unterscheidet für Dich Frankfurt von Hamburg?

Den Standort in der Hansestadt konnte ich in der kurzen Zeit natürlich noch nicht so ausführlich kennen lernen wie Frankfurt. Einige Dinge sind jedoch unübersehbar: Hamburg ist das Streusalz ausgegangen und das SinnerSchrader-Account-Team ist riesig!
Da dies in den anderen Disziplinen offensichtlich nicht anders ist, werden sich vor allem Organisation, Planung und Vorgehensweisen im Vergleich unterscheiden. Ich bin deshalb auf den Austausch zwischen beiden Standorten sehr gespannt. Bei Fortbildungen, Offsites und standortübergreifenden Projekten wird es bestimmt genug Gelegenheit dazu geben. Ich freue mich schon sehr darauf!

4) Wie schaffst Du es, Dich bei DEM Blick (auf den Main) aus dem Fenster zu konzentrieren?

Der Ausblick ist wirklich fantastisch!
Da kommt man morgens gerne an seinen Arbeitsplatz, holt sich eine Tasse vom leckeren Kaffee, wirft einen Blick in die Mails und grüßt die vorbei fahrenden Kapitäne, die man mittlerweile schon fast alle persönlich kennt. Na gut, das war vielleicht etwas übertrieben. Aber man verpasst fast nichts von dem, was sich in Frankfurt so bewegt: Züge, Main, Krankenhaus, Privatboote, die Büros im Nachbarhaus - alles im Blick.
Manchmal lenkt mich der schöne Ausblick auch etwas ab, erinnert mich aber zeitgleich daran, den Überblick zu behalten. Fortbildung sozusagen - die Zeit dafür kann ich bestimmt buchen?!

5) Welches Projekt würde Dich mal reizen?

Mir sind die Projekte am liebsten, bei denen für die Kunden neue Ansätze und Ideen entwickelt werden können bzw. etwas Neues gewagt und umgesetzt wird - über den Tellerrand hinaus eben. Und dies am besten über alle Disziplinen hinweg. Im Optimalfall können wir speziell auf den Kunden zugeschnittene Lösungen entwickeln, an die er beim ersten Briefing noch gar nicht gedacht hat, ihn und uns aber vollauf überzeugen.

Leere in der Kreation

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…jedenfalls wenn unsere Designer, Flasher und  Konzeptioner sich zum Offsite außerhalb der Agentur treffen.

(Yvonne)

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Blauer Bock

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Was hat der Blaue Bock mit Frankfurt zu tun?

Genau, der Blaue Bock war eine Sendung des Hessischen Rundfunks, die u.a.
vom hessischen Urgestein Heinz Schenk moderiert wurde und durch ihn
Kultstatus erlangte.
Doch nun zur Verbindung SinnerSchrader Frankfurt und Blauer Bock. Nachdem in
Hamburg schon seit längerer Zeit ein monatlicher Afterwork mit dem
klingenden Namen Gelber Hund zelebriert wird, ist es höchste Zeit, auch in
Frankfurt regelmäßig zu feiern. Der Startschuss fiel nach dem gestrigen
Visionsmeeting.
Und da jedes Kind bekanntlich einen Namen braucht, haben wir in einem
Kreativwettbewerb nach einem passenden Namen gesucht, der allerlei lustige
Ideen zu Tage brachte. Jan, der strahlende Sieger des Wettbewerbs und
Teamplayer bot natürlich ganz großmütig an, seinen Gewinn zu teilen - einen
Piccolo.
Von nun an wird also in Frankfurt der letzte Donnerstag des Monats im
Zeichen des geselligen Beisammenseins stehen. Ziel des Projekts Blauer Bock
ist natürlich, dass unser Dirk wie sein großes Vorbild Heinz Schenk die
Längen des Flurs ausnutzen und die erste Polonaise anführen wird.
Pläne für den nächsten Blauen Bock gibt es bereits. Man munkelt, dass es
Kai-pirinha geben soll...

(Eva K.)

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Eigentlich drehte Maja, unsere angehende Mediengestalterin, Fachrichtung Beratung und Planung, folgendes knapp anderthalbminütige Video für unser Intranet. Das Interview mit ihrem Kollegen Paul ist der Auftakt einer ganzen Reihe, in der sich all unsere Azubis und ihre Ausbilderinnen in der Rubrik Azubilounge den übrigen Kollegen bei SinnerSchrader vorstellen. Dieses Video, ursprünglich internen Zwecken dienend, soll radicalmonday – Lesern allerdings nicht vorenthalten bleiben. Schließlich erläutert Paul nicht nur Aufgabenfelder und das Ziel seiner Ausbildung. Er kommt auch ganz schön ins Schwitzen, als er erklären soll, was eigentlich so alles über Account Manager gesagt wird.



Du bist zwar nicht verbissen oder arrogant, hast aber Lust, eine Ausbildung als Mediengestalter – Beratung und Planung (m/w) bei SinnerSchrader zu machen? Wenn du die Vorrausetzungen

  • Fachhochschulreife oder Abitur
  • Sehr gutes sprachliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Gute mathematische Kenntnisse
  • Leidenschaft für das Medium Internet
  • Grundkenntnisse in HTML oder einem Bildbearbeitungsprogramm
  • Kenntnisse der MS Office Programme
  • Starke Teamorientierung und Pioniergeist

mitbringst, dann freuen wir uns auf deine Bewerbung! Die vollständige Stellenbeschreibung findest du übrigens hier.

 (Yvonne)

 

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Social Media verbindet

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Kurz bevor ich mein Praktikum bei SinnerSchrader Mitte Januar begann, aktualisierte ich mein Xing-Profil, denn nichts ist schlimmer als ein veraltetes Profil, wenn man im Bereich Social Media arbeitet.

Und dann ging es los...

Mein Profil wurde überrannt von Mitarbeitern meines jetzigen Arbeitgebers. Man ist es ja gewohnt, von Freunden „überwacht“ zu werden, aber das?! „Monitoring“ des Lebens der Anderen. Manchmal erinnert es mich doch stark auch an den gleichnamigen Film... ;)

Dann kamen auch schon die ersten Anfragen auf den verschiedenen Plattformen, meine Followerzahl auf Twitter wuchs auch fleißig und eine erste Mail aus dem Büro erreichte mich 3 Tage vor Arbeitsantritt. Ein wenig irritierend, doch im Web2.0 verständlich.

Die erste Mail meiner geschätzten Kollegin beinhaltete dann auch gleich eine positive Überraschung – Geschäftsreise nach Berlin eine Woche nach Arbeitsbeginn. Fast hätte ich dies gar nicht mitbekommen, die liebe Sabrina  landete erstmal im SPAM-Filter. Mein Anbieter schickt mir aber, Gott sei Dank, jeden Tag eine Übersichtsmail mit allen eingegangenen unbekannten und Spam-Mails, so dass diese Mail doch noch den Weg in mein Postfach fand.

Als ich nach gefühlt einer Ewigkeit endlich anfing, bei SinnerSchrader zu arbeiten, hatte ich dann schon einige Namen und Gesichter, die ich zuordnen konnte. Über Twitter, Facebook, Xing und Mail schon Kontakt aufgenommen war die Kommunikation im realen Leben ein Leichtes. Erste Themen ergaben sich aus dem Onlineaustausch und meine Integration in den Agenturalltag verlief extrem unkompliziert.

Auch im täglichen Leben hilft es, verschiedene Kommunikationsmittel zu nutzen, um im Austausch mit den Kollegen zu sein bzw. zu bleiben. Skype und GoogleTalk sind dabei manchmal sehr hilfreich, sich auf einen Kaffee zu treffen, zum Mittagessen zu verabreden oder Probleme „auf dem kurzen Dienstweg“ zu beheben.

Verstärkt privat wird mittlerweile Twitter von SinnerSchrader-Mitarbeitern genutzt, dadurch konnte ich einem Kollegen sogar ein Engagement als Bassist in einer Band vermitteln – nur weil ich es twitterte und dieser Kollege mir folgt.

Social Media verbindet, bevor man sich überhaupt gesehen hat, ermöglicht einen Austausch auch ohne große Ablenkung vom Arbeiten – und manchmal, da holt einem die Vergangenheit ein und man erhält via Facebook eine Einladung nach Australien...

Bei Facebook findet man ja bekanntlich auch Menschen, die man nicht unbedingt als „Freunde“ bezeichnet, aber denen man zumindest mal begegnet ist. Eventuell hat man noch gemeinsame Bekannte, man added sich und schreibt ab und zu einen Kommentar auf Statusmeldungen des Anderen.

Mir ging das so mit Musikern meiner Lieblingsgospelband aus Schultagen. Mittlerweile existiert die Band schon länger nicht mehr, die Teilzeitmusiker zum Großteil Ärzte, verteilt in alle Lande, unter anderem halt in Queensland/Australien.

Matthias, Allgemeinmediziner, verbringt aber seinen Jahresurlaub immer noch gerne zu Hause in der alten Heimat, auch wenn er seit sieben Jahren nun schon seit Dasein im Outback fristet.

Über Facebook wusste ich über alle Pläne Bescheid. Hamburg nicht kennend, schlug ich ihm vor, sich doch die Stadt anzusehen, wenn er denn schon einmal in Deutschland unterwegs sei. Über Facebooks Nachrichtenfunktion tauschten wir Details aus und letzte Woche gab ich den Touriführer durch Hamburg für einen Bekannten, der mir durch Social Media zum Freund wurde.

(Romy Mlinzk)

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